Ein schwerer Verkehrsunfall auf der B 31 bei Stetten hat am Montagabend gegen 17 Uhr zu einer Kettenreaktion geführt, bei der ein Motorradfahrer schwer verletzt wurde. Ein 57-jähriger Autofahrer hielt an einer Bushaltestelle an, um einem Linienbus das Einfädeln zu ermöglichen. Die dahinter fahrende achtköpfige Motorradgruppe erkannte das Bremsmanöver zu spät – offenbar wegen zu geringen Abstands und mangelnder Aufmerksamkeit.
Der vorausfahrende, 52-jährige Motorradfahrer prallte in das Heck des Autos. Der nachfolgende 47-Jährige wich nach links aus, geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit dem Sattelzug eines 26-jährigen Fahrers. Dieser Biker erlitt schwere Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Ein dritter Motorradfahrer, ebenfalls 47 Jahre alt, fuhr ebenfalls auf den Pkw auf. Zwei weitere Biker im Alter von 49 und 44 Jahren stürzten bei einer Gefahrenbremsung.
Insgesamt zogen sich vier Personen Verletzungen zu: Der 52-jährige Motorradfahrer und der 47-jährige Biker, der schwer verletzt wurde, sowie dessen 18-jähriger Sozius – alle drei erlitten leichte bis schwere Verletzungen. Der Gesamtschaden wird auf rund 60.000 Euro geschätzt.
Die B 31 musste für die Unfallaufnahme längere Zeit komplett gesperrt werden, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte.
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