Wegen Jagdwilderei fahndet das Polizeirevier Müllheim nach einem Schützen, der am Freitag, 4. September 2026, ein junges Reh im Jagdrevier Josberg erlegt hat. Die Polizei sucht Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben.
Gegen 22.05 Uhr entdeckte eine Drohne, die zu Übungszwecken für die Kitzrettung eingesetzt war, unmittelbar nach einem lauten Knall eine verdächtige Person auf einem Fahrrad im angrenzenden Jagdrevier. Der Mann trug eine Langwaffe auf dem Rücken. Als er die Drohne bemerkte, flüchtete er mit hoher Geschwindigkeit über den Josbergweg in Richtung Kretzbergweg in den Wald.
Am Dienstagabend, 8. September 2026, entdeckte der zuständige Jagdpächter auf einer Wiese etwa 50 Meter vom Sichtungsort des Fahrradfahrers ein verendetes junges Reh mit einer eindeutigen Schussverletzung. Nach Angaben der Ermittler besteht der Verdacht, dass der gesuchte Mann das Tier schoss und dann wegen der Drohne vom Tatort flüchtete – das erlegte Reh ließ er zurück.
Der Tatverdächtige trug vermutlich eine Kopfbedeckung und war mit einem Fahrrad unterwegs. Die Langwaffe war möglicherweise als sperriger Gegenstand verpackt. Eine nähere Beschreibung liegt derzeit nicht vor.
Wer am Freitag, 4. September 2026, etwa um 22.00 Uhr im Bereich Josberg, Wolfackerweg, Kretzbergweg oder am südöstlichen Ortsrand von Müllheim etwas Verdächtiges beobachtet hat, kann sich beim Polizeirevier Müllheim unter der Telefonnummer 07631/1788-0 melden.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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