Die Polizei Münster warnt vor einer neuen Betrugsmasche, bei der Anrufer sich als Ärztinnen oder Ärzte ausgeben. Sie behaupten, dass ein Familienmitglied der angerufenen Person erkrankt sei und ein teures Medikament aus dem In- oder Ausland benötige. Das Ziel: Die Betrüger wollen nach dem Telefonat Wertgegenstände oder Bargeld abholen.
Die Täter setzen gezielt Druck auf ihre Opfer auf. Sie bauen im Gespräch enormen zeitlichen und emotionalen Druck auf und machen die Situation glaubwürdiger, indem sie Krankenhausgeräusche im Hintergrund abspielen.
Die Polizei gibt folgende Ratschläge: Seien Sie misstrauisch – auch wenn die Rufnummer bekannt wirkt. Legen Sie auf und rufen Sie Ihre Angehörigen selbst an, um die Situation zu klären. Geben Sie niemandem Zugriff auf Ihr Bankkonto, und händigen Sie weder Schmuck noch Bargeld aus. Teilen Sie keine persönlichen Daten mit, etwa Telefonnummern, Adressen oder Bankdaten. Im Zweifelsfall nehmen Sie sofort Kontakt mit der Polizei auf.
Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden
Von 2.993 Betrugsfällen in Münster konnte die Polizei 2025 2.046 aufklären, das sind 68,4 Prozent. Damit steht unsere Stadt besser als das Land, wo 59,1 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 62,6 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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