In Mundelsheim ermittelt die Polizei wegen Betrugs gegen mehrere Männer, die sich am 26. August 2026 als professionelle Straßenarbeiter ausgegeben haben. Die sogenannte Teerkolonne trat bei einer 61-jährigen Anwohnerin auf und behauptete, von einer anderen Baustelle noch Teerbelag übrig zu haben.
Der Unbekannte bot der Frau an, ihren Hof damit auszulegen. Sie nahm das Angebot an. Nach Abschluss der Arbeiten verlangte er für rund 90 Quadratmeter sein vereinbartes Entgelt in bar. Doch die Anwohnerin bemerkte das Problem: Die tatsächlich geteerter Fläche war kleiner als 70 Quadratmeter, und die Arbeiten waren offenbar fehlerhaft ausgeführt worden. Sie verständigte daraufhin die Polizei.
Ob durch die vermutlich mangelhaften Arbeiten ein Sachschaden entstanden ist, wird noch ermittelt. Die Polizei prüft, ob es sich um Betrug handelt.
Die Polizei warnt ausdrücklich vor dieser bekannten Masche: Reisende Teerkolonnen bieten angeblich preiswerte Arbeiten an, weil Material von einer anderen Baustelle übergeblieben sein soll. Diese Baustelle existiert in der Regel gar nicht. Die Kolonnen sind vielmehr mit eigenen Fahrzeugen, Geräten und Asphaltmaterial unterwegs, um private Aufträge auszuführen. Diese Art von Haustürgeschäften führt immer wieder zu Betrugsfällen.
Weitere Informationen zum Thema Haustürbetrug bietet die Polizeiliche Kriminalprävention unter www.polizei-beratung.de.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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