In Essen haben zwei Familien am 1. November Metallnadeln in ihren Halloweensüßigkeiten gefunden. Die Polizei ermittelt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und warnt Eltern im gesamten Stadtgebiet.
Am Nachmittag meldete sich eine Familie aus Essen-Stoppenberg auf der Polizeiwache in Altenessen. Der Vater eines 13-Jährigen hatte bei der Durchsicht der gesammelten Halloweensüßigkeiten verdächtige Einstichstellen in der Verpackung eines Schokoriegels entdeckt. In dem Riegel fand er eine Nadel aus Metall, die offensichtlich seitlich hereingedrückt worden war.
Wenige Stunden später meldete sich eine Familie aus Essen-Burgaltendorf beim Notruf. Auch hier waren Metallnadeln in einem Schokoriegel und in einer Tüte mit Weingummi gefunden worden.
Die Familien waren am Halloweenabend an zahlreichen Häusern in Stoppenberg, Überruhr und Burgaltendorf unterwegs. Die genauen Straßenzüge können nach aktuellem Stand nicht weiter eingegrenzt werden. Verletzt wurde bislang kein Kind.
Die Kriminalpolizei hat die betroffenen Süßigkeiten sichergestellt. Sie sucht Zeugen, denen am Halloweenabend verdächtige Feststellungen aufgefallen sind. Hinweise nimmt die Polizei Essen per E-Mail an hinweise.essen[at]polizei.nrw.de oder telefonisch unter 0201/829-0 entgegen.
Warnung der Polizei für Eltern
Eltern im gesamten Essener Stadtgebiet, die am Halloweenabend mit ihren Kindern unterwegs waren, sollten vor dem Verzehr die Süßigkeiten auf mögliche Einstichstellen überprüfen. Bei verdächtigen Feststellungen sollten sie umgehend Kontakt zur Polizei aufnehmen.
Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden
Von 3.227 einfachen Körperverletzungen in Essen konnte die Polizei 2025 2.799 aufklären, das sind 86,7 Prozent. Damit steht unsere Stadt fast genauso wie das Land, wo 89,2 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 90,2 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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