Am Samstagabend (31.10.2026) hat ein 11 Jahre altes Mädchen während eines Halloweenspaziergangs in Burg auf Fehmarn eine dünne metallene Nähnadel in einem Schokoriegel entdeckt. Die beiden Mädchen berichteten zudem von Übelkeit und Bauchschmerzen nach dem Verzehr von Weingummis. Am Sonntag meldeten die Erziehungsberechtigten den Vorfall der Polizeistation Fehmarn.
Nach Angaben der Polizei waren die beiden 11 Jahre alten Kinder am Samstagabend gegen 21:30 Uhr in der Bürgermeister-Lafrenz-Straße in Burg auf Fehmarn zum Sammeln von Süßigkeiten unterwegs. Während sie an verschiedenen Haustüren klingelten, brach eines der Mädchen einen Schokoriegel auseinander – und stieß dabei auf eine etwa 3 Zentimeter lange Nähnadel. Die beiden Mädchen hatten zudem Weingummis genommen, die aber nach ihren Angaben nach Waschmittel schmeckten, weshalb sie diese ausspuckten.
Am Abend klagte eines der Mädchen über Kopfschmerzen, das andere über Übelkeit und Bauchschmerzen. Die Kriminalpolizei hat nun Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung in zwei Fällen aufgenommen. Die aufgefundene Nadel wird sichergestellt. Wie die Nadel in den Schokoriegel gelangte und wer dafür verantwortlich ist, wird jetzt ermittelt. An der Verpackung wurden keine Auffälligkeiten festgestellt.
Nach Angaben der Polizei gibt es in Lübeck und Ostholstein keine Hinweise auf weitere manipulierte Schokoriegel oder verdächtige Weingummis. Dennoch bittet die Polizei Eltern und Kinder um besondere Aufmerksamkeit beim Verzehr von Süßigkeiten.
Worauf Eltern jetzt achten sollten
Die Polizei empfiehlt Eltern, gemeinsam mit ihren Kindern die gesammelten Süßigkeiten zu überprüfen. Achten Sie auf mögliche Unregelmäßigkeiten und bitten Sie Ihre Kinder, beim Verzehr aufmerksam zu sein. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Süßigkeiten anders riechen oder aussehen als sonst, wenn die Verpackung beschädigt ist oder die Süßigkeit auffällig verformt wirkt.
Außerdem weist die Polizei darauf hin, dass nicht jeder Kopfschmerz oder jede Übelkeit auf den Verzehr von möglicherweise manipulierten Süßigkeiten zurückzuführen sein muss. Sollten Sie jedoch auffällige Süßigkeiten entdecken, melden Sie diese bitte bei der nächstgelegenen Polizeidienststelle.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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