Oberhausen: 129 Verkehrsverstöße bei erneutem Innenstadteinsatz – vier Drogenfahrten aufgedeckt

(Symbolbild)

Bei einem erneuten Kontrolleinsatz in der Oberhausener Innenstadt haben Polizei und Kommunaler Ordnungsdienst am Dienstag insgesamt 129 verkehrsrechtliche Verstöße festgestellt. Weniger als zwei Wochen nach der letzten Aktion durchstreiften die Beamten acht Stunden lang die Fußgängerzone auf der Marktstraße.

Im Fokus der Kontrollen zwischen 11 und 19 Uhr standen vor allem Fahrräder und E-Scooter in den Fußgängerzonen. Die meisten Verstöße begingen Radfahrer: 55 von ihnen fuhren trotz bestehender Beschilderung verbotswidrig durch die Fußgängerzone. 37 E-Scooter-Nutzer missachteten ebenfalls das Fahrverbot in der Fußgängerzone.

Weitere 26 Verstöße wurden wegen nicht angepasster Geschwindigkeit geahndet. Besonders schwerwiegend: In vier Fällen leitete die Polizei Strafverfahren wegen des Fahrens unter Drogeneinfluss ein. Drei E-Scooter-Fahrer transportierten weitere Personen, was nicht erlaubt ist. Zwei E-Scooter hatten keine Pflichtversicherung.

Außerdem stellten die Beamten einen Fall von Fahren ohne Fahrerlaubnis und einen Verstoß wegen der Nutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt fest. Eine Person wurde wegen Diebstahls angezeigt.

„Mit unserem neuen Behördenziel Sichere Innenstadt setzen wir einen klaren Schwerpunkt: Die Menschen in Oberhausen und vor allem auch in der Innenstadt sollen sich sicher fühlen“, erklärte Polizeipräsidentin Dr. Sackermann. Entscheidend sei die regelmäßige Präsenz und die enge Zusammenarbeit mit der Stadt Oberhausen.

Der Leiter der Direktion Gefahrenabwehr und Einsatz Oliver Olbers betonte: „Sicherheit und Ordnung müssen im Stadtbild spürbar sein – und das funktioniert nur, wenn wir unsere Präsenz in der Innenstadt weiterhin erhöhen.“ Ordnungsdezernent Michael Jehn ergänzte, dass auch die konsequente Ahndung kleinerer Verstöße zum Sicherheitsgefühl der Menschen beitrage.

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