Opel Meriva mit zwei Rindern: Zu schwer für die Straße

(Symbolbild)

Ein Opel Meriva mit Rindertransport ist am Dienstag, 3. November 2026, um 8.20 Uhr auf der Dortmunder Straße in Hamm aus dem Verkehr gezogen worden. Der Grund: Das Gespann war gleich in zwei Punkten zu schwer.

Der Anhänger mit den beiden Rindern überschritt die zulässige Anhängelast des Meriva um 690 Kilo. Das war aber nur das erste Problem. Mit der gesamten Ladung überschritt das Gespann auch das zulässige Zuggesamtgewicht von 3,2 Tonnen, das Zugfahrzeug, Anhänger und Ladung zusammen nicht überschreiten dürfen.

Damit war klar: Ein stärkeres Zugfahrzeug allein hätte das Problem nicht gelöst. Genauso wenig hätte es geholfen, nur eines der beiden Rinder abzuladen. Der Meriva wäre dadurch nicht zum geeigneten Zugfahrzeug geworden. Für eine sichere Kombination musste beides stimmen — entweder ein anderes, kräftigeres Zugfahrzeug oder weniger Gewicht auf dem Anhänger.

Christian Klasing, Leiter des Verkehrsdienstes des Polizeipräsidiums Hamm, betont: „Bei einer solchen ungeeigneten Kombination aus Pkw und Anhänger ist die Verkehrssicherheit nicht gewährleistet. Dadurch entstehen erhebliche Gefahren, sowohl für den Fahrer selbst als auch für unbeteiligte Dritte. Die zulässigen Gewichte und Anhängelasten sind keine Verhandlungssache.“

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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