Pfefferspray im Regionalbus: Jugendliche verletzt zehn Fahrgäste

(Symbolbild)

In einem Regionalbus zwischen Neubrandenburg und Röbel hat eine 17-jährige Jugendliche versehentlich Pfefferspray versprüht. Der Bus musste daraufhin gegen 16:00 Uhr einen ungeplanten Stopp in Penzlin einlegen.

Die Spray-Wolke im hinteren Busbereich erfasste etwa zehn Fahrgäste, darunter auch Schulkinder. Sie klagten über Halskratzen und Husten und wurden als leicht verletzt eingestuft. Der Busfahrer informierte die Polizei und hielt außerplanmäßig in der Warener Chaussee in Penzlin an.

Die Polizei erfasste alle Fahrgäste und erstellte eine Anzeige gegen die 17-Jährige wegen fahrlässiger Körperverletzung. Nach eigenen Angaben habe sie das Pfefferspray aus Versehen im Bus versprüht. Das Spray wurde sichergestellt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kam die Jugendliche zu ihren Erziehungsberechtigten.

Einige Fahrgäste konnten mit dem nächsten regulären Regionalbus weiterfahren, der planmäßig durch Penzlin kam. Ein weiterer Teil setzte die Fahrt im inzwischen gelüfteten Bus fort und kam mit knapp 90 Minuten Verspätung an ihren Zielen an. Keine der verletzten Personen benötigte medizinische Versorgung.


Gefährliche und schwere Körperverletzungen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte: der Vergleich mit Land und Bund

Die Kriminalstatistik fasst gefährliche und schwere Körperverletzungen zu einer Gruppe zusammen. Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte zählte die Polizei 2025 442 gefährliche und schwere Körperverletzungen, das sind 179 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unser Kreis besser als im Landesschnitt, wo 201 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 185.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

» Weitere Polizeimeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern