Ein Bielefelder ist Opfer eines raffinierten Phishing-Betrugs geworden. Am Montag, 16.02.2026, erhielt er eine gefälschte E-Mail, die angeblich von seiner Bank stammte.
Der Mann hatte am Montagabend Überweisungen im Internet durchgeführt. Kurz danach kam die verdächtige E-Mail an, in der er aufgefordert wurde, seine Daten zu verifizieren. Er klickte auf den beigefügten Link und gab seinen Namen sowie seine Telefonnummer ein – genau das, was die Betrüger brauchten.
Am Dienstagabend folgte der nächste Schritt des Betrugs: Ein vermeintlicher Mitarbeiter seiner Bankfiliale rief an – die Nummer sah authentisch aus. Der Anrufer fragte, ob eine Kontobevollmächtigung für eine Person im Ausland korrekt sei. Der Bielefelder verneinte dies sofort. Der falsche Bankmitarbeiter versicherte, das rückgängig machen zu können, forderte aber eine TAN an – eine Transaktionsnummer, die normalerweise nur für Kontobewegungen gebraucht wird. Der Mann gab die Nummer weiter.
Dann behaupteten die Betrüger, bereits Geld vom Konto abgebucht zu haben. Um es angeblich zurückzubuchen, forderten sie erneut eine TAN an. Auch diese gab der Bielefelder am Telefon durch.
Erst danach wurde dem Mann mulmig. Er überprüfte seine Konten und bemerkte tatsächlich Abbuchungen. Er informierte seine Bank und erstattete Anzeige bei der Polizei.
Die Polizei Bielefeld warnt vor dieser Masche: Banken fragen niemals per E-Mail oder Telefon nach TANs, Passwörtern oder persönlichen Daten. Wer verdächtige Nachrichten erhält, sollte diese auf Echtheit prüfen – im Zweifelsfall direkt die Bank unter der bekannten Nummer anrufen, nicht unter einer in der E-Mail angegebenen Nummer.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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