In Dessau-Roßlau haben Polizisten in den vergangenen zwei Tagen mehrere Kriminalfälle registriert. Im Mittelpunkt standen Betrügereien im Internet, Diebstähle und Verkehrsverstöße.
Kreditkartendaten ausgespäht
Ein 62-Jähriger fiel am 27. Juli einem perfiden Phishing-Trick zum Opfer. Nachdem er über einen Reiseanbieter eine Unterkunft gebucht hatte, erhielt er über einen Messengerdienst eine Nachricht mit der Bitte, seine Kreditkarte zu verifizieren. Der Link führte auf eine täuschend echt aussehende Webseite, auf der seine Buchungsdaten und ein Foto der Unterkunft angezeigt wurden. Der Mann gab seine Kreditkartendaten ein und bestätigte eine Freigabeanfrage seiner Bank. Wenige Sekunden später erschien auf dem Bildschirm eine neue Seite mit einem sich drehenden holografisch dargestellten lachenden Kopf – ein Warnsignal, das dem Mann sofort zeigte, dass er Betrügern zum Opfer gefallen war. Er kontaktierte seine Kreditkartengesellschaft. Das Sicherheitssystem der Bank hatte bereits reagiert: Eine ausstehende Zahlung wurde blockiert und die Karte gesperrt, sodass kein finanzieller Schaden entstand. Der 62-Jährige ließ seine Karte vorsorglich dauerhaft sperren und erstattete schriftlich Strafanzeige im Polizeirevier Dessau-Roßlau.
Fakeseite beim Rundfunkbeitrag
Ein 45-jähriger Dessauer wollte seine Adresse beim Betragsservice des Rundfunkbeitrags ändern und nutzte dafür eine Internetseite – allerdings ohne zu wissen, dass es sich um eine Fakeseite handelte. Kurz darauf erhielt er eine Rechnung über 39 Euro für einen Service, der eigentlich kostenfrei sein sollte. Als der Mann Widerspruch einlegte und den vermeintlich geschlossenen Vertrag widerrufen wollte, antworteten die Betreiber mit einer erneuten Zahlungsaufforderung und drohten, ein Inkassounternehmen einzuschalten. Bis heute hat der Geschädigte nicht gezahlt. Er erstattete schriftlich Strafanzeige.
E-Scooter aus dem Fahrradkeller gestohlen
Eine 20-Jährige zeigte am 28. Juli den Diebstahl ihres E-Scooters an. Sie hatte das Fahrzeug gegen 11:30 Uhr im Fahrradkeller eines Mehrfamilienhauses im Pappelgrund abgestellt und festgestellt, dass es verschwunden war. Der Schaden beträgt knapp 240 Euro.
Fahrrad samt Schloss entwendet
Eine 32-Jährige erstattete ebenfalls am 28. Juli Anzeige. Ihr Fahrrad der Marke Serious, das sie am 26. Juli gegen 17:45 Uhr im Keller eines Mehrfamilienhauses in der Kantorstraße abgestellt hatte, war verschwunden – mitsamt dem Fahrradschloss. Der Schaden liegt bei etwa 100 Euro.
Radfahrer mit über 2,1 Promille unterwegs
Polizisten des Reviers Dessau-Roßlau hielten am 28. Juli gegen 20:50 Uhr einen 47-jährigen Radfahrer an, der die Albrechtstraße von Roßlau kommend in Richtung Stadtzentrum fuhr. Während der Kontrolle stellten die Beamten Alkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als 2,1 Promille. Eine beweissichere Blutprobenentnahme durch einen Arzt im Polizeirevier bestätigte das Ergebnis. Dem Mann wurde die Weiterfahrt untersagt; die Polizei fertigte eine Strafanzeige.
Parkplatz-Unfälle mit hohem Schaden
Am 28. Juli ereigneten sich in Dessau-Roßlau mehrere Verkehrsvorfälle. Gegen 08:50 Uhr wollte eine 73-jährige Skoda-Fahrerin in der Gropiusallee einparken und kollidierte mit einem geparkten Audi. Der Schaden: 7.000 Euro. Etwa zwei Stunden später, gegen 10:50 Uhr, versuchte ein 89-jähriger Peugeot-Fahrer auf der Altener Straße auszuparken und stieß mit dem Ford einer 26-Jährigen zusammen, die unmittelbar zuvor selbst ausgeparkt hatte. Sachschaden: circa 3.000 Euro. Am Nachmittag gegen 15:50 Uhr fuhr auf der Wilhelm-Feuerherdt-Straße ein 62-jähriger Ford-Fahrer auf den Skoda eines 39-Jährigen auf, der verkehrsbedingt abbremsen musste. Gesamtschaden: 14.000 Euro.
Geschwindigkeit in Roßlau überschritten
Zwischen 08:30 Uhr und 10:30 Uhr führten Polizisten am 28. Juli eine Geschwindigkeitskontrolle in der Waldstraße in Roßlau durch. Die dort vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h wurde von sechs Fahrern nicht eingehalten. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 54 km/h. Gegen alle Betroffenen wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.
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