Die Kölner Polizei hat am Mittwochabend, 7. Oktober, bei einer Fahrzeugkontrolle rund 13 Kilogramm Marihuana sichergestellt. Im Mercedes eines 27-Jährigen auf dem Friesenwall fanden die Beamten die verkaufsfertig abgepackten Drogen sowie mehrere tausend Euro Bargeld.
Zivilkräfte des Einsatztrupps Präsenz hatten gegen 22.45 Uhr im Bereich Friesenwall/Ehrenstraße beobachtet, wie der 27-Jährige Drogen an einen 26-jährigen Komplizen übergab. Anschließend stieg der 27-Jährige in seinen Wagen und fuhr Richtung Rudolfplatz davon. Wenig später stoppten Polizisten den Mercedes auf Höhe der Magnusstraße und durchsuchten das Fahrzeug. Zeitgleich kontrollierten weitere Einsatzkräfte den 26-Jährigen sowie einen zweiten Begleiter auf der Ehrenstraße.
Ein Drogentest bei dem Fahrer der angemieteten A-Klasse zeigte Cannabis- und Kokain-Konsum an. Die Polizei ließ dem Mann daraufhin eine Blutprobe abnehmen. Auf richterliche Anordnung durchsuchten Polizisten anschließend die Wohnungen der beiden Tatverdächtigen in Düsseldorf und Wiehl. Weitere Drogen fanden sie dabei nicht.
Rauschgiftdelikte in Köln: der Vergleich mit Land und Bund
In Köln zählte die Polizei 2025 3.786 Rauschgiftdelikte, das sind 370 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unsere Stadt deutlich schlechter als im Landesschnitt, wo 185 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 192.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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