Die Polizei Bielefeld beteiligt sich an der Kampagne K-Einbruch und bietet interessierten Bürgerinnen und Bürgern kostenlose Beratungen zum Schutz vor Wohnungseinbrüchen an. In der Einbruchschutz-Ausstellung in der Markgrafenstraße 7 finden Gruppenberatungen statt.
Um 10:00 Uhr können alle Interessierten an der Veranstaltung teilnehmen. Der Fachberater Markus Herbort erklärt in einem Vortrag, welche technischen Maßnahmen und Verhaltensweisen vor Einbruch schützen. Im Anschluss haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, selbst ein Fenster unkonventionell zu öffnen. Außerdem können sie sich über Sicherungsmaßnahmen für ihr eigenes Zuhause oder ihre Firma informieren. Anmeldung über die VHS ist erforderlich; die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bei Bedarf werden zusätzliche Termine angeboten. Anmeldeschluss ist Freitag, 24.10.2026, um 16:00 Uhr.
Die Statistik zeigt Erfolg: Im Jahr 2025 verzeichnete die Polizei Bielefeld bei den Wohnungseinbrüchen einen positiven Trend. Es wurden 275 Fälle erfasst, bei 42,9 Prozent blieb es bei einem Einbruchsversuch. Die Aufklärungsquote lag bei 25,1 Prozent — die höchste der vergangenen zehn Jahre. Insgesamt wurden 486 Wohnungseigentümerinnen, Wohnungseigentümer und Mieterinnen und Mieter zur Sicherung ihrer Wohnung gegen Einbrüche beraten.
So machen Sie es Einbrechern schwer
Sicherheitsbewusstes Verhalten und stabile mechanische Sicherungstechnik wie Schutzbeschläge und Zusatzschlösser stehen an erster Stelle. Eine gut funktionierende Nachbarschaftshilfe steigert die Sicherheit erheblich. Bei längerer Abwesenheit sollten Verwandte, Bekannte, Nachbarn oder andere Vertrauenspersonen die Wohnung oder das Haus bewohnt erscheinen lassen: Briefkasten leeren, Rollläden, Vorhänge und Beleuchtung unregelmäßig betätigen, Radio und Fernseher einschalten. Bei kürzerer Abwesenheit helfen Zeitschaltuhren für die Beleuchtung. Informieren Sie Ihre Nachbarn über Ihre Abwesenheit und den Einsatz von Zeitschaltuhren für Rollläden und Beleuchtung. Rollläden sollten nur nachts heruntergelassen werden, sonst wirkt die Wohnung tagsüber unbewohnt.
Verzichten Sie auf Mitteilungen über Ihre Abwesenheit auf dem Anrufbeantworter und in sozialen Netzwerken. Verschließen Sie Fenster, Balkon und Terrassentüren konsequent — auch bei kurzem Weggehen. Gekippte Fenster sind offene Fenster. Eine nur ins Schloss gezogene Tür öffnet der Täter in Sekundenschnelle.
In Mehrfamilienhäusern sollte die Hauseingangstür tagsüber geschlossen bleiben. Prüfen Sie vor dem Drücken des Türöffners, wer ins Haus will — etwa durch einen Blick aus dem Fenster. Lassen Sie nur Personen ein, die Sie kennen oder die offensichtlich dort wohnen.
Die Polizei ist auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen, um Wohnungseinbrüche aufzuklären. Informieren Sie die Polizei bei verdächtigen Beobachtungen sofort über den Notruf 110 — besonders wenn Sie verdächtige Personen auf Ihrem Grundstück oder auf Nachbargrundstücken beobachten, die sich dort unberechtigt aufhalten. Auch atypische Geräusche wie Glasbruch oder Splittern können auf einen Einbruch hindeuten. Wählen Sie den Notruf lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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