Nach dem Polizeieinsatz am Gästeeingang beim Bundesligaspiel von Borussia Dortmund gegen den FC Bayern München am Samstagabend am 28. Februar bezieht die Polizei Dortmund eindeutig Stellung zu Vorwürfen, unverhältnismäßig gehandelt zu haben. Nach Auswertung der Videodaten verteidigt die Behörde ihr Vorgehen.
Beim Einsatz wurden fünf Polizistinnen und Polizisten verletzt. Gästefans griffen die Beamten an oder bewarfen sie mit Gegenständen. Außerdem kam ein Ordner durch einen körperlichen Angriff zu Schaden, ebenso wie vier Unbeteiligte, die durch den verbotenen Einsatz von Pyrotechnik verletzt wurden.
Die Polizei fertigte insgesamt 30 Strafanzeigen, unter anderem wegen Beleidigung, Körperverletzung, Angriffen auf Vollstreckungsbeamte, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und Urkundenfälschung. Der stellvertretende Polizeipräsident Achim Stankowitz erklärt: „Die reflexhafte Schuldzuweisung an die Polizei wirkt nach Ansicht der Videodaten mehr als befremdlich.“
Ein Video dokumentiert nach Angaben der Polizei ein geplantes Vorgehen von Störern, die das Stadion ohne Einlasskontrolle betreten und diese überwinden wollten. „Über 80.000 Menschen schaffen es problemlos, ein Fußballspiel friedlich und gewaltfrei zu besuchen“, sagt Stankowitz. „Der winzige Teil, der das nicht schafft, übt im Anschluss laute Kritik am rechtsstaatlichen Verhalten der Polizei. Das zeugt von mangelnder Selbstreflexion.“
Borussia Dortmund stellte bei der Polizei Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs. Im Rahmen der Ermittlungen prüft die Polizei Dortmund, ob während des Spiels oder kurz nach dem Abpfiff weitere strafbare Handlungen stattfanden, etwa an einzelnen Einlasstoren.
Die Polizei Dortmund bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0231/132-7441.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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