Polizei durchsucht Wohnungen in Eitorf und Windeck – Drogen und Bargeld sichergestellt

(Symbolbild)

Am Mittwochmorgen, 4. November, durchsuchte die Kriminalpolizei des Rhein-Sieg-Kreises drei Wohnungen in Eitorf und Windeck. Bei den Einsätzen stellten die Beamten verschiedene Betäubungsmittel sowie mehrere tausend Euro Bargeld sicher.

Ausgangspunkt der Ermittlungen waren Hinweise eines Zeugen. Der Mann hatte sich an die Polizei gewandt und berichtet, dass er selbst Betäubungsmittel erworben hatte – und aus diesen Geschäften noch Schulden hatte. Er befürchtete Repressalien durch die mutmaßlichen Drogenhändler.

Das Kriminalkommissariat 3 nahm daraufhin Ermittlungen gegen drei unbekannte Tatverdächtige auf. Den Beamten gelang es, die Männer namentlich zu identifizieren: zwei 25 und 28 Jahre alte Männer aus Eitorf sowie ein 29-Jähriger aus Windeck.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bonn erließ das Amtsgericht Durchsuchungsbeschlüsse. Bei einer der Durchsuchungen trafen die Einsatzkräfte einen der drei Tatverdächtigen – den 25-Jährigen. Er wurde zur erkennungsdienstlichen Behandlung auf eine Polizeiwache gebracht. Dabei wurden Fingerabdrücke und Fotos gemacht.

Bei den Durchsuchungen fanden die Ermittler rund ein Kilogramm Cannabis, geringe Mengen Kokain und Ecstasy sowie etwa 20 Gramm Amphetamin. Darüber hinaus sicherten sie Bargeld in Höhe von rund 7.500 Euro. Da der Verdacht besteht, dass das Geld aus Betäubungsmittelgeschäften stammt, wurde es ebenfalls sichergestellt.

Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln.


Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden

Von 531 Rauschgiftdelikten im Rhein-Sieg-Kreis konnte die Polizei 2025 457 aufklären, das sind 86,1 Prozent. Damit steht unser Kreis fast genauso wie das Land, wo 89,0 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 89,0 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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