Mit Beginn der dunklen Jahreszeit rückt das Thema Wohnungseinbruch wieder verstärkt in den Fokus der Polizei. Anlässlich des landesweiten Tages des Einbruchschutzes verstärkt die Polizei Essen ihre Maßnahmen gegen Einbrecher und gibt einen Einblick in ihre aktuelle Ermittlungsarbeit.
Für die dunkle Jahreszeit hat die Polizei Essen eine spezialisierte Ermittlungsgruppe eingerichtet. Diese Gruppe mit der Bezeichnung WED (Wohnungseinbruchdiebstahl) konzentriert sich insbesondere auf lokal agierende Täter sowie mögliche Tatserien. Eingehende Erkenntnisse werden gebündelt und ausgewertet, um Zusammenhänge zwischen einzelnen Einbrüchen und wiederkehrende Tatmuster frühzeitig zu erkennen. Ziel ist es, Tatverdächtige zu identifizieren und mögliche Serienzusammenhänge aufzudecken.
Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die Bevölkerung. Verdächtige Beobachtungen können für die Ermittlungen entscheidend sein. Wer beispielsweise unbekannte Personen bemerkt, die sich auffällig für Häuser oder Wohnungen interessieren, sollte im Zweifel die Polizei verständigen.
So machen Sie es Einbrechern schwer
Neben konsequenter Ermittlungsarbeit bleibt Prävention ein wichtiger Baustein im Kampf gegen den Wohnungseinbruch. Schon einfache Verhaltensweisen können das Risiko reduzieren:
Schließen Sie Fenster sowie Balkon- und Terrassentüren auch bei kurzer Abwesenheit vollständig. Gekippte Fenster bieten keinen Schutz. Ziehen Sie die Haustür nicht nur ins Schloss, sondern schließen Sie diese auch ab. Vermeiden Sie sichtbare Hinweise auf längere Abwesenheiten. Urlaubsbilder und öffentliche Beiträge in sozialen Netzwerken können beispielsweise erkennen lassen, dass sich gerade niemand zu Hause befindet. Eine fachgerechte mechanische Sicherung von Türen und Fenstern erhöht den Einbruchschutz signifikant.
Wer sich persönlich zum Thema Einbruchschutz informieren möchte, hat dazu am 31. Oktober von 9 bis 14 Uhr auf dem Pastor-Luhr-Platz in Mülheim-Saarn Gelegenheit. Die Polizei Essen bietet dort einen Informationsstand an. Spezialisten der Einbruchsprävention stehen für Fragen zur Verfügung und informieren, wie Wohnungen und Häuser wirksam gegen Einbrüche gesichert werden können.
Wie die Nachbarkreise dastehen
In Essen kamen 2025 auf 100.000 Einwohner 302 Wohnungseinbrüche. Von den 8 angrenzenden Kreisen liegen 1 darüber. Am höchsten fällt der Wert in Mülheim an der Ruhr aus: 331 Fälle je 100.000 Einwohner. Landesweit sind es 153.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts 2025; Kreisgrenzen © GeoBasis-DE / BKG (2026).
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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