Die Polizeiinspektion Halle (Saale) hat am Dienstag, gegen 10.00 Uhr, zwei Wohnungen in der Azaleenstraße durchsucht. Grund waren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Halle wegen des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in großer Menge.
Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Polizisten rund acht Kilogramm Amphetamin, 100 Gramm Kokain, etwa fünf Kilogramm Cannabis, 500 Gramm Ketamin sowie 100 Flaschen Codein. Der Straßenverkaufswert dieser Drogen wird auf etwa 180.000 Euro geschätzt. Zusätzlich stellten die Ermittler rund 27.000 Euro Bargeld sicher, das dem Tatverdächtigen zugeordnet werden konnte.
Die beiden Wohnungen gehörten einem 29-jährigen Deutschen aus Halle (Saale). Eine der Wohnungen diente offenbar als Lager für die Drogen. Der Mann wurde vor Ort angetroffen und vorläufig festgenommen. Anschließend brachten ihn die Beamten in den Zentralen Polizeigewahrsam.
Die Staatsanwaltschaft Halle führt die Ermittlungen gemeinsam mit dem Zentralen Kriminaldienst der Polizeiinspektion Halle (Saale). Für den 7. Oktober 2026 ist die Vorführung des Tatverdächtigen vor dem Haftrichter am Amtsgericht Halle (Saale) angesetzt.
Rauschgiftdelikte in Halle (Saale): der Vergleich mit Land und Bund
In Halle (Saale) zählte die Polizei 2025 931 Rauschgiftdelikte, das sind 411 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unsere Stadt deutlich schlechter als im Landesschnitt, wo 212 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 192.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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