Bei einer Kontrolle eines Kiosks im Umfeld des Neumarkts in Köln haben Polizisten am Sonntagabend, 4. Oktober, umfangreiche Beweismittel sichergestellt. Die Beamten des Einsatztrupps Präsenz fanden in dem Geschäft und in der Wohnung der beiden 26 Jahre alten Betreiber-Brüder in Porz rund 90.000 Euro mutmaßliches Dealgeld, etwa 300 Gramm Cannabis, mehr als 200 Dosen illegalen Oraltabak (sogenanntes „Snus“), knapp 200 nicht versteuerte E-Zigaretten (sogenannte „Vapes“) sowie drei Schreckschuss- und Anscheinswaffen.
Die Polizisten waren aufgrund von Hinweisen darauf aufmerksam geworden, dass aus dem Kiosk möglicherweise mit Drogen gehandelt werden könnte. Daraufhin führten sie zusammen mit der Stadt Köln eine Gewerbekontrolle durch. Neben den Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz stellte das Zollamt eine Strafanzeige wegen 7.000 Euro Steuerhinterziehung für die aufgefundenen und bislang nicht versteuerten Vapes aus.
Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden
Von 3.786 Rauschgiftdelikten in Köln konnte die Polizei 2025 3.258 aufklären, das sind 86,1 Prozent. Damit steht unsere Stadt fast genauso wie das Land, wo 89,0 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 89,0 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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