Im Landkreis Sigmaringen hat die Polizei am Wochenende mehrere Verkehrsverstöße und zwei Brände verzeichnet.
Raserei auf der B 463
Auf der Bundesstraße 463 im Bereich Nollhof Richtung Albstadt führte die Verkehrspolizei am Sonntag Geschwindigkeitskontrollen durch. 47 Fahrzeuglenker müssen nun mit teils empfindlichen Bußgeldern rechnen. Auf dem auf 100 km/h beschränkten Abschnitt wurden 22 Fahrer mit bis zu 20 km/h zu schnell gemessen. Weitere 24 Kraftfahrer drückten das Gaspedal auf bis zu 40 km/h über der erlaubten Geschwindigkeit durch. Ein Fahrer wurde mit über 150 km/h gemessen und muss mit einem mehrwöchigen Fahrverbot rechnen.
15-Jähriger mit Alkohol am Steuer
In Stetten am kalten Markt stoppte eine Streife des Polizeireviers Sigmaringen am Sonntagabend einen 15-Jährigen auf seinem Leichtkraftrad. Die Beamten nahmen Alkoholgeruch wahr und führten einen gerichtsverwertbaren Alkoholtest durch, der einen Wert von gut 0,3 Promille ergab. Der Teenager durfte nicht weiterfahren und wurde in die Obhut eines Erziehungsberechtigten übergeben. Ihn erwartet eine Anzeige bei der Bußgeldstelle sowie Punkte in Flensburg.
Holzhütte in Bad Saulgau abgebrannt
Auf einem Gartengrundstück in der Egelseestraße in Bad Saulgau ist am Sonntagabend eine Holzhütte vollständig abgebrannt. Das Feuer brach kurz nach 21.30 Uhr im Bereich des Gartens aus und griff anschließend auf die Hütte über. Vier Hunde, die sich in einem Zwinger in der Hütte befanden, konnten wohlbehalten gerettet werden. Die Freiwillige Feuerwehr rückte mit 12 Fahrzeugen an, löschte die Flammen und verhinderte ein Übergreifen auf angrenzende Bäume und weitere Grundstücke. Der Sachschaden wird auf 10.000 Euro beziffert. Das Polizeirevier Bad Saulgau ermittelt zur Brandursache und schließt nicht aus, dass unsachgemäß entsorgte Zigarettenkippen den Brand verursacht haben könnten.
Holzschuppen in Pfullendorf in Vollbrand
Am frühen Sonntagmorgen ist in Kleinstadelhofen ein Holzschuppen in Vollbrand geraten. Anwohner meldeten Flammen gegen 5 Uhr den Rettungskräften. Bei Eintreffen der knapp 40 Wehrleute der Freiwilligen Feuerwehr stand der Schuppen bereits in Vollbrand. Die Bewohner eines angrenzenden Wohnhauses mussten dieses vorsorglich verlassen, da ein Übergreifen der Flammen auf umliegende Gebäude nicht gänzlich ausgeschlossen werden konnte. Der Holzschuppen, in dem Holz- und Metallreste gelagert waren, wurde gelöscht; die angrenzenden Gebäude blieben von dem Feuer bewahrt. Durch die Hitzeeinwirkung wurde die Dachrinne an einem gegenüberliegenden Wohnhaus beschädigt. Der Sachschaden liegt bei etwa 10.000 Euro. Die Brandursache ist noch unklar; der Polizeiposten Pfullendorf hat Ermittlungen eingeleitet.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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