Zum Start der diesjährigen Karnevalssession wird die Polizei Köln am Mittwoch, 11. November, mit mehr als 1.000 Polizistinnen und Polizisten in Köln und Leverkusen im Einsatz sein. Bereits ab den frühen Morgenstunden werden die Beamten an den bekannten Feierhotspots in der Altstadt, im Zülpicher Viertel und auf den Ringen präsent sein. Besonderes Augenmerk richtet die Polizei in diesem Jahr auch auf den Bereich rund um den Chlodwigplatz in der Südstadt.
In Leverkusen wird der Wachdienst ebenfalls durch Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei verstärkt. Polizeipräsident Gregor Eisenmann, der den Einsatz leitet, unterstreicht das Ziel der Vorbereitung: „Köln ist Karnevalshochburg. Für viele Menschen ist der Sessionsauftakt ein besonderer Tag, der für Lebensfreude und Gemeinschaft steht. Uns ist wichtig, dass alle Menschen diesen Tag möglichst unbeschwert und sicher erleben können.“ Die Polizei arbeitet dazu eng mit der Stadt Köln, der Feuerwehr, den unter städtischer Aufsicht tätigen Sicherheitsdiensten sowie den Kölner Verkehrsbetrieben zusammen.
Nach derzeitigem Erkenntnisstand liegen keine Hinweise auf angemeldete Versammlungslagen oder konkrete Sicherheitsstörungen vor. Die Ereignisse aus der Halloweennacht fließen in die aktuellen Einsatzvorbereitungen ein. Die Synagoge in der Roonstraße wird auch in diesem Jahr mit besonderen Maßnahmen geschützt.
Neben der sichtbaren Präsenz wird die Polizei gezielte Personen- und Taschenkontrollen durchführen. Bei öffentlichen Veranstaltungen gilt ein Messerverbot. Auch täuschend echt aussehende Waffenattrappen sind verboten, weil sie andere Menschen verunsichern und polizeiliche Maßnahmen auslösen können.
Der Polizei liegt der Schutz von Kindern und Jugendlichen besonders am Herzen. Stark alkoholisierte Kinder und Jugendliche werden an Mitarbeitende des Jugendamtes übergeben, die in eigener Zuständigkeit und in Abstimmung mit den Erziehungsberechtigten weitere Maßnahmen treffen. Erfahrungen aus den vergangenen Jahren zeigen, dass übermäßiger Alkoholkonsum das Risiko erhöht, in gewalttätige Auseinandersetzungen verwickelt oder Opfer von Straftaten zu werden.
Aufgrund der hohen Besucherzahlen müssen Feiernde und Anwohnende insbesondere in der Innenstadt mit Verkehrseinschränkungen, Straßensperrungen und temporären Zugangsbeschränkungen rechnen.
Tipps der Polizei für sicheres Feiern
Um Taschendiebstähle zu vermeiden, sollten Besucherinnen und Besucher nur das Nötigste mitnehmen und Wertsachen körpernah tragen. Gerade im Gedränge haben Taschendiebe leichtes Spiel.
Beim Thema K.-o.-Tropfen warnt die Polizei: Nehmen Sie keine offenen Getränke von Fremden an und lassen Sie Ihr eigenes Getränk nicht unbeaufsichtigt.
Für den Heimweg gilt: Planen Sie diesen bereits vor dem Feiern, am besten gemeinsam mit Freundinnen und Freunden. Gehen Sie drohenden Auseinandersetzungen aus dem Weg und sprechen Sie frühzeitig Polizistinnen und Polizisten an, wenn Sie sich abzeichnende Konflikte oder Gefahrensituationen beobachten.
Wer mit Auto, Motorrad, Fahrrad oder E-Scooter unterwegs ist, sollte nüchtern bleiben. Wer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss fährt, gefährdet nicht nur sich, sondern auch andere.
Aktuelle Informationen zum Einsatz und möglichen Einschränkungen veröffentlicht die Polizei am 11. November über ihre offiziellen Social-Media-Kanäle. Eine Kriminalitätsbilanz zum Sessionsauftakt wird am Mittwoch, 18. November, veröffentlicht.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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