Einen Betrug oder Diebstahl anzeigen, ohne das Haus zu verlassen – und dabei persönlich mit der Polizei sprechen: In Köln und Leverkusen ist das seit kurzem per Videochat möglich. Jetzt hat die Polizei die Servicezeiten erweitert.
Ab sofort können Bürger montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr bequem von zu Hause aus eine Anzeige per Video erstatten. An Feiertagen steht der Service nicht zur Verfügung. Das zusätzliche Angebot soll nicht nur den Zugang zur Polizei erleichtern, sondern auch die Qualität der Anzeigen verbessern und ihre Bearbeitung beschleunigen.
So funktioniert die Anzeige per Videochat
Interessenten erreichen den Service über den Link https://koeln.polizei.nrw/anzeige-per-video. Mit Fragen wird zunächst geprüft, ob sich das Delikt für eine Anzeige per Videochat eignet. Das Angebot ist auf Fälle leichter Kriminalität beschränkt – beispielsweise Diebstähle, leichte Betrugsdelikte, Sachbeschädigungen oder Beleidigungen.
Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein: Die Tat muss in Köln oder Leverkusen begangen worden sein; bei Straftaten im Internet muss der Wohnsitz der anzeigenden Person in Köln oder Leverkusen liegen. Physische Beweismittel können nicht berücksichtigt werden. Der Service steht derzeit nur in deutscher Sprache zur Verfügung. Anzeigenerstatter müssen sich mit einem gültigen Lichtbildausweis – etwa Personalausweis oder Reisepass – identifizieren. Die Datenschutzbedingungen müssen akzeptiert werden, und die erforderliche technische Ausstattung muss vorhanden und einsatzbereit sein.
Sind diese Voraussetzungen erfüllt, gelangen die Nutzer in einen virtuellen Warteraum. Sobald eine Polizistin oder ein Polizist für die Anzeigenaufnahme zur Verfügung steht, geht es in einem separaten Videochat weiter.
Service befindet sich noch in der Erprobung
Der Service befindet sich derzeit noch in der Erprobungsphase. Es kann deshalb vorkommen, dass technisch oder organisatorisch noch nicht alles reibungslos funktioniert. Wer das Angebot nutzt, hilft der Polizei dabei, Erfahrungen zu sammeln und Verbesserungen auf den Weg zu bringen. Im Anschluss an die Anzeigenaufnahme können die Teilnehmenden ihre Erfahrungen und Anregungen mitteilen.
Wichtig: Bei Notfällen und schwerwiegenden Straftaten gilt weiterhin – sofort die 110 wählen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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