Polizei kontrolliert Temposünder: Über 100 Verstöße in zwei Tagen

(Symbolbild)

In der Region Dessau-Roßlau hat die Polizei am Dienstag intensive Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Die Bilanz fällt besorgniserregend aus: Über 100 Fahrer überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit teils erheblich.

Auf der B183 bei Thalheim wurden insgesamt 959 Fahrzeuge gemessen. Bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h stellten die Polizisten 9 Verstöße fest. Das schnellste Fahrzeug war mit 102 km/h unterwegs.

Deutlich höher war die Quote auf der B184 zwischen Dessau und Roßlau. Dort passierten 3822 Fahrzeuge die Messstelle. Bei ebenfalls 70 km/h Tempolimit wurden 64 Verstöße registriert. Ein Fahrer fuhr mit 125 km/h — 55 km/h schneller als erlaubt.

In Gräfenhainichen in der Rosa-Luxemburg-Straße kontrollierte die Polizei am Dienstagnachmittag 1117 Fahrzeuge. Im 50er-Bereich wurden 41 Verstöße festgestellt. Das höchste Tempo lag bei 89 km/h.

Neben Geschwindigkeitsverstößen zeigte sich auch in anderen Bereichen mangelnde Verkehrsdisziplin. Auf der A9 zwischen den Anschlussstellen Köselitz und Coswig wurde ein 40-jähriger Lkw-Fahrer erwischt, der verbotswidrig sein Mobiltelefon während der Fahrt nutzte. Ein Bußgeldverfahren wurde eingeleitet.

Auf der A9 zwischen Dessau-Süd und Thurland kontrollierte die Polizei einen 38-jährigen Renault-Fahrer und stellte fest, dass dieser nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Die Weiterfahrt wurde unterbunden, ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

In der Nacht zum Mittwoch wurde in der Heidestraße in Dessau-Roßlau ein 44-jähriger VW-Fahrer kontrolliert. Ein Drogentest reagierte positiv. Dem Mann wurde Blut entnommen, die Weiterfahrt untersagt. Ein Bußgeldverfahren wurde eingeleitet.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

» Weitere Polizeimeldungen aus Sachsen-Anhalt