Polizei kontrolliert verstärkt – Überholen und Lastwagen im Fokus

(Symbolbild)

Im November intensiviert die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern ihre Verkehrskontrollen. Schwerpunkte sind Überholmanöver und der gewerbliche Personen- sowie Güterverkehr. Das teilten die Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock mit.

Grund für den Kontrollschwerpunkt Überholen sind die Unfallzahlen des Jahres 2025: Landesweit ereigneten sich mehr als 1.100 Unfälle aufgrund von Überholfehlern. Bei etwa 260 davon wurden Menschen verletzt – 66 schwer, 189 leicht. Neun Menschen kamen dabei ums Leben. Zwar sind diese Zahlen leicht rückläufig gegenüber 2024, dennoch bleibt jeder Unfall einer zu viel auf dem Weg zur Vision Zero, also null Verkehrstote.

Besonders kritisch ist das Überholen von Radfahrern ohne den vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,50 Metern. Die Polizei warnt vor Überholmanövern an der falschen Stelle – etwa wenn Autofahrerinnen und Autofahrer unter Zeitdruck schnell zum nächsten Termin wollen.

Der zweite Kontrollschwerpunkt betrifft den gewerblichen Personen- und Güterverkehr. Im Tourismusland Mecklenburg-Vorpommern ist die Kontrolle von Lastwagen und öffentlichen Verkehrsmitteln von großer Bedeutung. Die Polizei überprüft dabei besonders die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten, um die Sicherheit der Fahrerinnen und Fahrer zu gewährleisten.

In den acht Polizeiinspektionen der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock werden während des gesamten Monats November stationäre und mobile Kontrollen durchgeführt. Die Auftaktkontrollen finden am 3. November im Bereich der Polizeiinspektion Anklam statt. Über die Ergebnisse wird die Polizei am Folgetag berichten.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

» Weitere Polizeimeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern