Polizei Simmern verstärkt Kampf gegen Wohnungseinbrüche

(Symbolbild)

Mit den kürzer werdenden Tagen steigt in der Region Simmern das Risiko von Wohnungseinbrüchen, besonders in den Nachmittags- und Abendstunden. Die Polizeiinspektion Simmern reagiert darauf mit verstärkten Maßnahmen zur Prävention.

„Gemeinsam mit der Kriminalpolizei werden wir in den kommenden Wochen und Monaten verstärkt Streifen- und Kontrollen durchführen – auch nachts. Unser Ziel ist es, Einbrüche zu verhindern und das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken“, erklärt Polizeirat Dennis Litz, Leiter der Polizeiinspektion Simmern.

Aufmerksame Nachbarn können entscheidend helfen: Verdächtige Personen, ungewöhnliche Beobachtungen oder auffällige Fahrzeuge im Wohngebiet liefern wichtige Hinweise. Wer etwas bemerkt, sollte sich genaue Informationen merken – etwa Personenbeschreibungen, Fluchtrichtungen oder Fahrzeugkennzeichen. „Hinweise aus der Bevölkerung können entscheidend dazu beitragen, Straftaten rechtzeitig zu verhindern oder aufzuklären“, betont Kriminalhauptkommissar Kai Olesch, Leiter des Regionalkommissariats Simmern. Bei akutem Verdacht oder einem laufenden Einbruch sollte sofort die 110 gewählt werden. Niemand sollte sich selbst in Gefahr bringen.

So machen Sie es Einbrechern schwer

Verschlossene Fenster und Türen erschweren Einbrechern den Zugang erheblich. Die Polizei empfiehlt, Fenster sowie Balkon- und Terrassentüren konsequent zu schließen und Haustüren auch bei kurzer Abwesenheit vollständig abzuschließen. Gekippte Fenster bieten keinen ausreichenden Schutz. Einbruchhemmende Fenster, Türen und geeignete Nachrüstungen erhöhen die Sicherheit zusätzlich.

Bei längerer Abwesenheit können Zeitschaltuhren für Beleuchtung und die Unterstützung durch Nachbarn helfen, Anwesenheit vorzutäuschen. Urlaubspläne sollten nicht öffentlich in sozialen Netzwerken geteilt werden.

Kommt es dennoch zu einem Einbruch, sichert die Polizei Spuren und wertet diese bei den Ermittlungen aus. Um Straftaten möglichst frühzeitig zu verhindern, bietet die Zentrale Prävention des Polizeipräsidiums Koblenz kostenlose Beratung zu technischen und verhaltensorientierten Schutzmaßnahmen an. Bei Bedarf können Fachberater auch Schwachstellen vor Ort aufzeigen.

Die Zentrale Prävention ist telefonisch unter 0261 / 103-2865 oder per E-Mail an ppkoblenz.zentralepraevention@polizei.rlp.de erreichbar.


Wie viele Einbrüche im Westerwaldkreis aufgeklärt werden

Von 150 Wohnungseinbrüchen im Westerwaldkreis konnte die Polizei 2025 33 aufklären, das sind 22,0 Prozent. Damit steht unser Kreis deutlich besser als das Land, wo 13,5 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 14,1 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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