Polizei stellt gefälschte Waren auf Nordmarkt sicher – Verkäuferin leistet Widerstand

(Symbolbild)

Auf dem Nordmarkt in Dortmund hat die Polizei gegen 10:30 Uhr einen Sondereinsatz gegen Taschendiebstahl durchgeführt. Zivil gekleidete Beamtinnen und Beamte sprachen eine 39-jährige Frau an, die ihnen Apple AirPods zu einem auffällig niedrigen Preis anbot. Als sich die Polizistinnen und Polizisten zu erkennen gaben, reduzierte die Verkäuferin zunächst den Preis und erklärte dann, dass sie ihnen die Kopfhörer kostenlos überlassen wolle. Die Einsatzkräfte ließen sich nicht auf das Angebot ein und leiteten ein Strafverfahren ein.

Die 39-Jährige wehrte sich heftig gegen die polizeilichen Maßnahmen. Sie wurde zur Polizeiwache gebracht, ihre Personalien wurden festgestellt und Fingerabdrücke sowie Fotos wurden gemacht. Da die besonderen Voraussetzungen für Untersuchungshaft nicht vorlagen, wurde die Frau nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Gegen 11:30 Uhr entdeckten die Einsatzkräfte einen Verkaufsstand, an dem Kleidungsstücke vermeintlicher Luxusmarken zu geringen Stückpreisen verkauft wurden. Eine Überprüfung ergab deutliche Hinweise darauf, dass es sich um Fälschungen handelte. Die Polizisten stoppten den Verkauf und schlossen den Stand. Sie stellten etwa 1.000 bis 1.200 mutmaßlich gefälschte Kleidungsstücke sicher. Gegen den 44-jährigen Standinhaber wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Kennzeichen- und Markenrechtsverletzung eingeleitet. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann entlassen.

Die Dortmunder Polizei wird auch in Zukunft Schwerpunktkontrollen auf dem Nordmarkt durchführen, um die Sicherheit der Marktbesucher zu gewährleisten und Kriminalität zu bekämpfen.

Tipps zum Schutz vor Diebstahl

Bei einem beobachteten Diebstahl sollten Sie umgehend die Polizei unter dem Notruf 110 anrufen.


Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden

Von 863 Angriffen auf Vollstreckungsbeamte in Dortmund konnte die Polizei 2025 850 aufklären, das sind 98,5 Prozent. Damit steht unsere Stadt fast genauso wie das Land, wo 98,8 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 98,8 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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