In Stendal hat die Polizei am Dienstag gezielt gegen Verstöße im Straßenverkehr vorgegangen. Im Mittelpunkt standen Geschwindigkeitskontrollen und die Überprüfung von Autofahrern unter Drogen- oder Alkoholeinfluss.
Auf der Bundesautobahn 14 auf Höhe Stendal Richtung Schwerin wurden zwischen 7.20 und 12.45 Uhr insgesamt 17 Fahrzeuge gemessen, deren Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h überschritten hatten. Der schnellste Autofahrer war mit 163 km/h unterwegs – deutlich über dem erlaubten Limit.
Auch auf der Gardelegener Straße in Stendal führten die Beamten am Dienstag zwischen 17.00 und 19.00 Uhr eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Hier wurden drei Fahrzeuge beanstandet, die die zulässigen 70 km/h überschritten. Der höchste gemessene Wert lag bei 101 km/h.
Ein 23-jähriger Russe, der am Dienstag gegen 18.00 Uhr mit einem E-Scooter auf der Scharnhorststraße unterwegs war, fiel bei einer Verkehrskontrolle auf. Ein freiwilliger Betäubungsmittelschnelltest zeigte, dass er positiv auf Cannabis reagierte. Die Polizei untersagte ihm die Weiterfahrt, entnahm eine Blutprobe und leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.
Parallel dazu wurde am Dienstag gegen 19.40 Uhr auf der Osterburger Straße ein 22-jähriger Deutscher kontrolliert, der mit einem VW unterwegs war. Auch bei ihm reagierte ein freiwilliger Betäubungsmittelschnelltest positiv auf Cannabis. Wie in dem Fall des 23-Jährigen untersagte die Polizei die Weiterfahrt, führte eine Blutentnahme durch und eröffnete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren.
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