Polizei stoppt Schwarzarbeiter auf A4 und Radfahrer mit 2,38 Promille in Löbau

(Symbolbild)

Gemeinsame Fahndungsgruppen der Bundes- und Landespolizei haben binnen zwei Tagen einen türkischen Schwarzarbeiter auf der Autobahn 4 sowie einen alkoholisierten Radfahrer in Löbau aus dem Verkehr gezogen. Beide Männer müssen mit Strafverfahren rechnen.

Zivilfahnder der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Bautzen kontrollierten am 16. April 2026 um 06:50 Uhr an der Anschlussstelle Niederseifersdorf einen in Richtung Görlitz fahrenden Opel Vectra. Neben zwei männlichen Syrern mit gültigen Aufenthaltstiteln entdeckten die Beamten einen 22-jährigen Türken ohne Aufenthaltspapiere. Der Mann war vor drei Tagen aus Frankreich eingereist und wollte ohne Arbeitserlaubnis auf einer Baustelle in der Region tätig werden.

Da sein unerlaubter Aufenthalt nicht in direktem Zusammenhang mit einer gerade stattgefundenen unerlaubten Einreise steht, übernahm die Landespolizei die weiteren Ermittlungen. Sie prüft sowohl den aufenthaltsrechtlichen Verstoß als auch den Verdacht der geplanten unerlaubten Erwerbstätigkeit.

Einen Tag später, am 17. April 2026 um 00:30 Uhr, stoppten Beamte der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz in Löbau einen Fahrradfahrer. Der 36-jährige Deutsche war so stark alkoholisiert, dass er sich kaum verständigen konnte. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht der Polizisten: Das Gerät zeigte einen Wert von umgerechnet 2,38 Promille an.

Die Beamten ordneten eine Blutentnahme an. Auch in diesem Fall ermittelt nun die Landespolizei – wegen der Alkoholfahrt gegen den Radfahrer.