Polizei und Sparkasse warnen vor Betrugstricks: Infotag für ältere Menschen

(Symbolbild)

Betrüger geben sich als falsche Polizeibeamte oder erfundene Enkel aus und versuchen ältere Menschen um ihr Geld zu bringen. Obwohl viele Bürgerinnen und Bürger bereits sensibilisiert sind, gelingt es den Tätern in Einzelfällen immer wieder, hohe Geldsummen oder Wertgegenstände zu erbeuten.

Das Polizeipräsidium Rheinpfalz und die Sparkasse setzen deshalb auf gemeinsame Aufklärung. Am Donnerstag, 29. Oktober 2026, von 9 bis 12 Uhr richten sie einen Infostand in der Geschäftsstelle Ludwigshafen-Maudach, Bergstraße 14, ein. Dort erklären Bankexperten, Polizistinnen und Polizisten sowie Sicherheitsberater für Seniorinnen und Senioren die häufigsten Betrugsmaschen: den «Enkeltrick», Anrufe von angeblichen Polizeibeamten und sogenannte «Schockanrufe». Sie zeigen außerdem, wie sich ältere Menschen mit einfachen Tricks wirksam schützen können und beantworten individuelle Fragen persönlich vor Ort.

Auch Angehörige älterer Menschen sind herzlich eingeladen, sich zu informieren.

Telefonische Beratung für Zuhause

Wer nicht persönlich vor Ort kommen kann, erreicht die Präventionsexperten unter der Nummer 0621 963-21177. Diese kostenlose Telefonhotline informiert über Betrugsdelikte und typische Betrugsmethoden.


Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden

Von 1.854 Betrugsfällen in Ludwigshafen am Rhein konnte die Polizei 2025 1.321 aufklären, das sind 71,3 Prozent. Damit steht unsere Stadt fast genauso wie das Land, wo 69,6 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 62,6 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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