Die Polizei in Kiel und Umgebung ist am Donnerstag, 3. September 2026, massiv gegen Besitzer von kinderpornografischen Inhalten vorgegangen. Einsatzkräfte vollstreckten insgesamt 17 Durchsuchungsbeschlüsse in Kiel, Rendsburg, Neumünster sowie in den Kreisen Rendsburg-Eckernförde und Plön.
Hintergrund der Aktion waren intensive Ermittlungen des Kommissariats 2 der Bezirkskriminalinspektion Kiel. Die Behörden hatten Verdachtsfälle bearbeitet, in denen es um die Verbreitung, den Erwerb und den Besitz von Material mit sexuellem Kindesmissbrauch geht. Die Durchsuchungsbeschlüsse hatte zuvor das Amtsgericht Kiel auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel erlassen.
Bei den Durchsuchungen trafen die Polizistinnen und Polizisten insgesamt 17 Beschuldigte im Alter von 14 bis 75 Jahren an, alle mit deutscher Staatsangehörigkeit. In 16 Fällen ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Verbreitung, des Erwerbs und des Besitzes kinderpornografischer Inhalte. In einem weiteren Fall geht es um jugendpornografische Inhalte. Die Einsatzkräfte stellten verschiedene Datenträger sicher, die nun ausgewertet werden. Festnahmen gab es nicht.
Mit der koordinierten Vollstreckung wollen die Ermittlerinnen und Ermittler ein Zeichen gegen den Umgang mit kinder- und jugendpornografischen Inhalten setzen. Gleichzeitig werden Ressourcen gebündelt und Verfahrensabläufe beschleunigt. An der Durchführung beteiligt waren neben der Staatsanwaltschaft und dem Kommissariat 2 auch Einsatzkräfte der Ausbildungskommissariate der Kriminalpolizei in Kiel und Plön. Die dort tätigen angehenden Schutz- und Kriminalpolizistinnen und -polizisten befinden sich in der mehrwöchigen Praxisphase ihres Studiums. Sie erhalten dabei erste Einblicke in den Polizeialltag und wirken aktiv bei der Einsatzbewältigung mit. Unterstützt werden sie durch erfahrene Ausbilderinnen und Ausbilder aus den Kommissariaten Kiel und Plön.
Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 2 der Bezirkskriminalinspektion Kiel. Rückfragen nimmt die Pressestelle der Polizeidirektion Kiel unter Telefon 0431 / 160 2010 oder per E-Mail an pressestelle.kiel.pd@polizei.landsh.de entgegen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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