Die Kölner Polizei hat am Mittwochmorgen, 14. Oktober, zwei weitere Haftbefehle gegen einen 29-Jährigen und einen 35-Jährigen vollstreckt. Die beiden Männer stehen im Verdacht, als Amphetaminhersteller, Bunkerhalter, Fahrer und örtliche Händler für eine europaweit agierende Drogengruppierung tätig gewesen zu sein.
Bei der Aktion durchsuchten die Ermittler insgesamt acht Privatwohnungen, Geschäftsräume und Bunker in Kierspe (fünf Objekte), Meinerzhagen (ein Objekt), Unna (ein Objekt) und Wuppertal (ein Objekt). Die Polizei stellte bei den Durchsuchungen 7000 Euro Bargeld, zwei hochwertige Uhren, Mobiltelefone, zwei SoftAir-Pistolen und Munition (9mm) sicher. Darüber hinaus fanden die Einsatzkräfte etwa zwei Kilogramm Amphetamin, drei Tablettenpressen sowie Grundstoffe zur Herstellung von Amphetamin in nicht geringen Mengen – darunter Methanol, Kaliumphosphat und Cellulose.
Die Ermittlungen richten sich mittlerweile gegen insgesamt 39 Beschuldigte im Alter von 19 bis 56 Jahren. Die Polizei und Staatsanwaltschaft Köln ermitteln gegen sie in mehreren hundert Fällen. Dieser Schlag gegen die Drogengruppierung knüpft an eine Aktion vom Juni an, bei der die Polizei bereits gegen Mitglieder der Gruppe vorgegangen war.
Weitere Informationen gibt Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer von der Staatsanwaltschaft Köln unter der Telefonnummer 0221 477-4271.
Die Entwicklung im Märkischen Kreis
2024 zählte die Polizei im Märkischen Kreis 746 Rauschgiftdelikte, 2025 waren es 571 — 23,5 Prozent weniger. Bundesweit ist die Zahl im selben Zeitraum um 27,8 Prozent gesunken.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
» Weitere Polizeimeldungen aus Nordrhein-Westfalen
Auch aus Nordrhein-Westfalen:
Mehr Polizeimeldungen: