Die Dortmunder Polizei warnt vor organisierten Trickbetrügern, die mit immer neuen Geschichten versuchen, an Geld und Wertsachen zu kommen. Die Täter agieren teilweise in Banden und nutzen verschiedene Maschen, um ihre Opfer zu täuschen.
Bei einer verbreiteten Masche melden sich Anrufer, die ihre Gesprächspartner mit erfundenen Geschichten unter Druck setzen. Sie geben sich als vertrauenswürdige Personen aus und versuchen, ihre Opfer zu unüberlegten Handlungen zu bewegen. Organisierte Tätergruppen agieren dabei teilweise aus Call-Centern heraus. Ihr Ziel ist es, die Opfer zu verunsichern, ihr Vertrauen zu erschleichen und sie dazu zu bringen, Geld oder Wertgegenstände herauszugeben.
Doch nicht alle Betrügereien beginnen mit einem Telefonat. Manche Täter klingeln unangekündigt an der Wohnungstür und geben sich als Handwerker, Energieversorger oder andere Dienstleister aus. Während eine Person die Bewohner ablenkt, verschaffen sich weitere Beteiligte möglicherweise Zutritt zu anderen Räumen. Dort suchen sie gezielt nach Bargeld, Schmuck und anderen Wertsachen. Besonders ältere Menschen geraten dabei ins Visier der Täter. Die vermeintliche Reparatur, eine angebliche Dienstleistung oder eine erfundene Notlage dient lediglich als Vorwand, um in die Wohnung zu gelangen.
Auch sogenannte Schockanrufe gehören zum Repertoire: Ein vermeintlicher Arzt ruft an und behauptet, ein naher Verwandter liege im Krankenhaus und benötige dringend Geld. Die Betrüger setzen ihre Opfer so unter Druck und nutzen die Sorge um Angehörige gezielt aus.
Die Polizei empfiehlt, Unbekannte nicht einfach in die Wohnung zu lassen – auch dann nicht, wenn sie sich als Handwerker, Pflegekräfte oder andere Dienstleister ausgeben. Angaben sollten in Ruhe überprüft werden. Dazu kann man die angebliche Firma oder Einrichtung über eine selbst recherchierte Telefonnummer kontaktieren. Bei verdächtigen Anrufen ist es ratsam, aufzulegen und sich nicht zu spontanen Entscheidungen drängen zu lassen.
Geld oder Wertsachen sollten niemals an Unbekannte herausgegeben werden. Polizei, Banken und seriöse Dienstleister fordern dies nicht auf. Im Zweifelsfall helfen Angehörige oder Vertrauenspersonen, eine Situation richtig einzuschätzen.
Bei konkretem Betrugsverdacht empfiehlt die Polizei, Anzeige zu erstatten. Wollen sich verdächtige Personen Zutritt verschaffen oder beobachtet man eine Straftat, kann im Notfall die 110 gewählt werden.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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