Polizei zerschlägt große Cannabisplantage – vier Verdächtige festgenommen

(Symbolbild)

Die Polizei hat am Dienstagnachmittag mehrere Objekte in Mansfeld-Südharz, Sachsen und Brandenburg durchsucht. Im Seegebiet Mansfelder Land entdeckten die Beamten eine Indoor-Cannabisplantage mit etwa 600 Pflanzen. Nach Schätzung der Polizei könnte die Anlage innerhalb von sechs bis acht Wochen rund 100 Kilogramm Cannabisblüten erzeugen.

Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Einsatzkräfte etwa 100 Kilogramm verkaufsfertiger Cannabisblüten. Der Verkaufswert wird nach derzeitiger Einschätzung auf einen mittleren sechsstelligen Betrag geschätzt.

Insgesamt nahmen die Beamten vier Männer fest: zwei albanische Staatsangehörige im Alter von 26 und 28 Jahren, einen 28-jährigen Mazedonier sowie einen 30-jährigen Deutschen. Zwei der albanischen Männer gaben an, keinen festen Wohnsitz in Deutschland zu haben. Der mazedonische Verdächtige hat seinen Wohnsitz in Sachsen. Drei weitere Täter sind noch nicht identifiziert.

Die Staatsanwaltschaft Halle und Kriminalisten des Fachkommissariats ermitteln gemeinsam. Sie prüfen auch, ob elektrische Energie illegal abgezweigt wurde, um die Anlage zu betreiben. Die kriminaltechnischen Arbeiten und der Abbau der Plantage sind noch nicht abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft Halle entscheidet im Laufe des Tages, ob Haftanträge gegen die Verdächtigen gestellt werden.


Wie sich die Zahlen entwickelt haben

Gegenüber 2024 hat sich die Zahl der Rauschgiftdelikte in Sachsen-Anhalt um 22,6 Prozent verändert, sie ist gesunken. Gezählt wurden 2025 insgesamt 4.524 Fälle. Aufgeklärt wurden davon 86,3 Prozent, bundesweit 89,0 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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