Polizeiwoche im Landkreis Ravensburg: Von Betrügern und gefährlichen Manövern

(Symbolbild)

Die vergangene Woche stand im Landkreis Ravensburg im Zeichen verschiedener Straftaten und Verkehrsverstöße. Die Polizei verzeichnete Betrugsfälle, Gewaltdelikte und ein Brandstiftungsverfahren sowie mehrere Verkehrsunfälle.

Ravensburg: 41 Radfahrer bei Durchfahrtskontrolle erwischt

Am Mittwochmorgen kontrollierte das Polizeirevier Ravensburg 41 Radfahrer, die einen gesperrten Bereich rund um den Scheffelplatz durchfuhren. Im Rahmen des Rutenfests führte die Polizei gezielte Zweiradkontrollen durch und überprüfte das Missachten des Durchfahrtsverbots. Alle Radfahrer wurden gebührenpflichtig verwarnt.

Seniorenpaar durch Telefonbetrüger um 15.000 Euro gebracht

Mit einer raffinierten Masche haben Betrüger am Dienstagabend ein Seniorenpaar um 15.000 Euro gebracht. Ein Unbekannter rief an und gab sich als Mitarbeiter einer Bank-Sonderabteilung für Betrugsfälle aus. Er warnte vor angeblich bevorstehenden, unberechtigten Überweisungen ins Ausland. Das Paar sollte zugesandte TAN-Nummern freigeben, um die angeblichen Transaktionen zu stoppen. Die Senioren folgten den Anweisungen und gaben im Verlauf mehrerer Telefonate insgesamt sechs TAN frei. Kurz darauf stellten sie fest, dass dadurch nicht verhindert, sondern stattdessen sechs Abbuchungen von jeweils 2.500 Euro veranlasst wurden. Nach ersten Ermittlungen hatten die Betrüger bereits Wochen zuvor über ein gefälschtes Schreiben samt QR-Code Zugangsdaten abgegriffen. Die Polizei warnt eindringlich davor, am Telefon sensible Bankdaten oder TAN-Nummern weiterzugeben. Informationen zum Schutz finden Interessierte unter www.polizei-beratung.de.

46-Jährige entgeht Betrugsfalle mit Millionen-Versprechen

Einer 46-jährigen Frau aus Ravensburg ist es gelungen, einen Betrugsversuch zu durchschauen. Unbekannte hatten ihr per E-Mail eine Spende in Höhe von 2,8 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Um das angebliche Vermögen zu erhalten, sollte sie ihre persönlichen Daten übermitteln und vorab eine Bearbeitungsgebühr von 1.150 Euro überweisen. Obwohl die Frau ihre Daten per Mail versandte, schöpfte sie rechtzeitig Verdacht und überwies das geforderte Geld nicht. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Schussenpark: Junge Frauen attackieren Bekannte und deren Begleiterin

Im Schussenpark kam es am Dienstagabend gegen 18.15 Uhr zu einer handfesten Auseinandersetzung. Zwei 18-Jährige griffen dabei eine gleichaltrige Bekannte und deren 16-jährige Begleiterin unvermittelt an. Es kam zu Schlägen und Tritten, zudem wurde eine Drohung ausgesprochen. Beide Opfer erlitten leichte Verletzungen. Die Angreiferinnen flüchteten vor dem Eintreffen der Polizei, konnten jedoch im Anschluss ermittelt werden. Das Polizeirevier Ravensburg bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich unter Tel. 0751 803-3333 zu melden.

Molpertshaus: 15-Jähriger für Kapellenbrand aus Langeweile verantwortlich

Nach einer Brandstiftung in einer Kapelle in Molpertshaus Anfang Juli hat das Kriminalkommissariat Ravensburg einen Tatverdächtigen ermittelt. Ein 15-jähriger Jugendlicher hat eingeräumt, das Feuer aus Langeweile gelegt zu haben. Glücklicherweise richtete der Brand keinen größeren Schaden an. Der Teenager wird sich nun strafrechtlich dafür verantworten müssen.

Horgenzell: Gefährliches Überholmanöver auf L 288

Das Polizeirevier Ravensburg ermittelt gegen einen 43-jährigen Mini-Cooper-Fahrer wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Dieser überholte am Dienstagnachmittag auf der L 288 zwischen Hasenweiler und Ringgenweiler trotz unübersichtlicher Strecke eine 29-jährige Skoda-Fahrerin und zwang den Gegenverkehr zu einer Vollbremsung. Nach Angaben der 29-Jährigen bremste der Mann sie anschließend grundlos aus, sodass sie auf den Grünstreifen ausweichen musste, um einen Unfall zu verhindern. Der auffällige Mini Cooper mit neonfarbenen Akzenten setzte seine Fahrt Richtung Ravensburg fort. Das Polizeirevier bittet Zeugen sowie die Fahrer der entgegenkommenden Autos, sich unter Tel. 0751 803-3333 zu melden.

Altshausen: Unfall beim Überholmanöver – 15.000 Euro Schaden

Ein Unfall auf der L 288 zwischen Lengenweiler und Riedhausen verursachte am Dienstagnachmittag Sachschaden in Höhe von rund 15.000 Euro. Ein 55-jähriger Mercedes-Fahrer setzte zum Überholen eines vorausfahrenden Lastwagens an. Zeitgleich bog dessen 62-jähriger Fahrer nach links ab. Die beiden Fahrzeuge stießen zusammen. Der Pkw touchierte anschließend einen Leitpfosten und kam im Grünstreifen zum Stehen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Leutkirch: Jugendlicher belästigt mehrere Mädchen und leistet Widerstand

Mit Strafanzeigen hat der Montagabend für zwei Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren geendet. Beamte des Polizeireviers Leutkirch wurden kurz nach 22 Uhr verständigt, da der 15-Jährige auf dem Kinderfestgelände mindestens zwei 16-jährige Mädchen unsittlich berührt haben soll. Einem Begleiter der beiden 16-Jährigen, der den 15-Jährigen danach zur Rede stellte, soll dieser einen Fauststoß versetzt haben. Als die Beamten den alkoholisierten 15-Jährigen ansprechen wollten, flüchtete er mit dem E-Scooter des 14-Jährigen, den er unbefugt in Gebrauch genommen hatte, über eine Wiese. Nach einer kurzen Verfolgung konnten die Polizisten den Flüchtenden unter Einsatz von Pfefferspray vorläufig festnehmen. Gegen den 15-Jährigen wird unter anderem wegen sexueller Belästigung und Körperverletzung ermittelt. Die Beamten beschlagnahmten den E-Scooter aufgrund des fehlenden Versicherungskennzeichens. Dies missfiel offenbar dem ebenfalls alkoholisierten 14-jährigen Besitzer. Er beleidigte die Polizisten lautstark und sollte aufgrund seines aggressiven Verhaltens sowie seiner Alkoholisierung in Gewahrsam genommen werden. Gegen den Zugriff der Polizisten wehrte sich der Teenager erheblich und verletzte dabei einen Polizeibeamten. Der 14-Jährige muss sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung strafrechtlich verantworten. Beide Jugendlichen wurden nach Abschluss der Maßnahmen einem Erziehungsberechtigten übergeben. Bei den Ermittlungen wurde bekannt, dass der 15-Jährige auch eine dritte junge Frau sexuell belästigt haben soll. Das Polizeirevier Leutkirch bittet hierzu unter Tel. 07561 8488-0 um Hinweise.

Leutkirch: Stark alkoholisierter E-Scooter-Fahrer ohne Versicherungsschutz

Ein 19-jähriger E-Scooter-Fahrer war am Dienstagabend auf der Memminger Straße in deutlichen Schlangenlinien unterwegs. Eine Polizeistreife fiel die unsichere Fahrweise auf. Beim Einbiegen in die Ottmannshofer Straße wurde der junge Mann kontrolliert. Er roch stark nach Alkohol; eine Messung ergab einen Wert von über 1,4 Promille. Dem Heranwachsenden wurde in einer Klinik eine Blutprobe entnommen. Zudem stellten die Beamten fest, dass für den E-Scooter kein gültiger Versicherungsschutz bestand. Das Fahrzeug wurde vorsorglich beschlagnahmt. Da der Mann keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Er wird sich nun wegen der entsprechenden Straftaten verantworten müssen.

Wangen im Allgäu: Arbeitsunfall – Mann von Tor am Kopf getroffen

Bei einem Arbeitsunfall in einer Lagerhalle zog sich am Dienstagnachmittag ein 64-jähriger Mann Verletzungen am Kopf zu. Der Mann stieß beim Rückwärtsfahren mit einem Gabelstapler gegen ein Hoftor. Als er anschließend versuchte, das beschädigte Tor von Hand anzuheben, sackte dieses plötzlich nach unten und traf ihn am Kopf. Ein Notarzt versorgte den 64-Jährigen vor Ort, bevor er ins Krankenhaus gebracht wurde. Am Tor entstand ein Schaden von rund 15.000 Euro.

Wangen im Allgäu: Sechs Pferde durch Unwetter verletzt

Bei den extremen Unwettern in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch vergangener Woche wurden auf Koppeln in Untermooweiler und Löwenhorn insgesamt sechs Pferde teils erheblich verletzt. Eines der Tiere erlag seinen schweren Kopfverletzungen, ein weiteres musste von einem Tierarzt von seinem Leiden erlöst werden. Da zunächst unklar war, woher die Verletzungen stammen, nahmen Beamte der Fachdienststelle Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Ravensburg zusammen mit dem Veterinäramt des Landkreises Ravensburg Ermittlungen auf. Nachdem eines der toten sowie die vier verletzten Pferde untersucht worden waren, schließen die Ermittler eine Fremdeinwirkung aus. Sie gehen davon aus, dass die Pferde während des Unwetters von herabfallenden Ästen getroffen wurden oder aus Angst durchgegangen sind und sich dabei selbst verletzt haben.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.

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