Ein 40-jähriger polnischer Staatsangehöriger ist am Donnerstag an der Grenzkontrollstelle auf der Bundesautobahn 12 bei Frankfurt (Oder) festgenommen worden, nachdem er trotz eines bestehenden Einreise- und Aufenthaltsverbots zweimal versucht hatte, unerlaubt nach Deutschland einzureisen.
Gegen 00:10 Uhr kontrollierten Bundespolizisten im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrolle einen aus Polen kommenden Reisebus. Die Überprüfung des 40-Jährigen ergab zwei Ausschreibungen zur Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft Hannover wegen Diebstahl sowie einen besonders schweren Fall des Diebstahls. Zudem bestand gegen den Mann ein Einreise- und Aufenthaltsverbot für Deutschland. Die Beamten verweigerten ihm die Einreise und wiesen ihn nach Polen zurück.
Trotz des bestehenden Verbotes versuchte der Mann am selben Tag gegen 15:40 Uhr erneut, fußläufig in das Bundesgebiet einzureisen. Die Bundespolizei verhinderte auch diesen zweiten Einreiseversuch. Bei einer erneuten Überprüfung stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft Hannover inzwischen einen Haftbefehl zur Festnahme wegen Diebstahl gegen den 40-Jährigen erlassen hatte.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen überführten die Einsatzkräfte den Mann in eine Justizvollzugsanstalt.