Beim Polizeirevier Ravensburg sind in den vergangenen Tagen mehrere Meldungen über verdächtiges Ansprechen von Kindern in den Bereichen Weißenau und Weingartshof sowie in Grünkraut eingegangen. Trotz intensiver Überprüfungen konnte bislang keiner der Fälle konkret bestätigt oder strafbares Handeln festgestellt werden.
Die Ermittler warnen vor der Verbreitung ungeprüfter Informationen. Im Zusammenhang mit den Meldungen kursieren vermehrt falsche Angaben, teils mit angeblichen Personenbeschreibungen, die von unbeteiligten Personen verbreitet werden. Das Polizeirevier Ravensburg geht jedem Hinweis nach, weist jedoch darauf hin, dass das vorschnelle und vielfache Teilen von ungeprüften und falschen Informationen nicht hilfreich ist und gegebenenfalls auch strafbar sein kann.
Bei einer Verkehrskontrolle am Donnerstagabend in Ravensburg ermittelt die Polizei gegen einen 55-Jährigen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Die Beamten stoppten den Autofahrer zu einer allgemeinen Verkehrskontrolle und stellten fest, dass der Mann nicht im Besitz eines Führerscheins ist und alkoholisiert war. Ein Alkoholvortest zeigte deutlich über 1,1 Promille an. Der 55-Jährige musste seinen Wagen stehen lassen und in einem Krankenhaus eine Blutprobe abgeben. Seine Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt.
Am Donnerstagnachmittag gegen 15.30 Uhr rückten Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst zu einem Brand auf das Gelände des Zentrums für Psychiatrie in Ravensburg-Weißenau aus. Im Zuge von Renovierungsarbeiten war in einem Gebäude bei Schweißarbeiten im Bereich einer Lüftungsanlage Feuer ausgebrochen, das von den Wehrleuten schnell gelöscht werden konnte. Bei den Löscharbeiten zog sich eine Person leichtere Verletzungen zu, eine weitere Person wurde durch Rauchgasintoxikation ebenfalls leicht verletzt. Beide wurden zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Der beim Brand entstandene Sachschaden könnte sich auf mehrere 10.000 Euro belaufen.
Das Polizeirevier Ravensburg bittet um Hinweise nach mehreren Werkzeugdiebstählen in den vergangenen drei Wochen in Schlier und Grünkraut. Zwischen dem 31. März und 1. April brachen Unbekannte eine private Werkstatt bei Groppach auf und stahlen diverse Geräte im Wert von rund 1.500 Euro. Zwischen dem 8. April und 10. April brachen Täter das Vorhängeschloss an einem Scheunentor ebenfalls bei Groppach auf, machten hier aber offensichtlich keine Beute. Bei einem weiteren Diebstahl zwischen dem 2. April und 16. April aus einer offenstehenden privaten Werkstatt in Schlier entwendeten Unbekannte elektrische Maschinen im Wert von rund 2.000 Euro, darunter unter anderem einen Bohrhammer und eine Handkreissäge. Hinweise nimmt das Polizeirevier unter Tel. 0751/803-3333 entgegen.
In Weingarten leiteten Beamte nach einem Verkehrsunfall am Donnerstagvormittag in der Zeppelinstraße ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle gegen eine 59 Jahre alte Autofahrerin ein. Die Renault-Fahrerin wollte von der Zeppelinstraße in Richtung Gartenstraße abbiegen und missachtete dabei die Vorfahrt eines dreirädrigen Fahrzeugs. Ein hinter dem dreirädrigen Fahrzeug fahrender Rennradler konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte gegen das Heck des Leichtkraft-Fahrzeugs. Der Helm des Radlers ging zu Bruch, der 39-Jährige zog sich zum Glück nur leichte Verletzungen zu. Die Fahrerin des Renault soll weitergefahren sein, obwohl Unfallbeteiligte sie auf den Unfall aufmerksam gemacht und sie aufgefordert hatten, bis zum Eintreffen der Polizei vor Ort zu bleiben. Die 59-Jährige wurde später anhand ihres Autokennzeichens ermittelt.
Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagvormittag gegen 10.30 Uhr auf der B 32 zwischen Geiselharz und Karbach bei Amtzell entstanden mehrere 10.000 Euro Sachschaden. Ein 59-Jähriger wollte mit seinem Ford Transit aus Richtung Oberau auf die Bundesstraße einfahren und kollidierte dabei mit dem Peugeot Boxer eines 61-Jährigen, der sich aus Richtung Geiselharz näherte. Durch den wuchtigen Zusammenprall kamen beide Fahrzeuge von der Fahrbahn ab und neben der Straße zum Stehen. Während der 61-Jährige unverletzt blieb, zog sich der Unfallverursacher leichtere Verletzungen zu, die jedoch keiner unmittelbaren medizinischen Behandlung bedurften. Ob die Sicht des 59-Jährigen durch einen an der nahegelegenen Bushaltestelle stehenden Lkw eingeschränkt war, ist Gegenstand weiterer Überprüfungen. Die beiden Unfallfahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
In Leutkirch im Allgäu schlug am Donnerstagabend bei dem 26 Jahre alten Fahrer eines Kleinlasters ein Drogenvortest auf Cannabis an. Eine Streife hatte den Fahrer gestoppt und bei der Überprüfung seiner Verkehrstüchtigkeit Anzeichen auf den Konsum von Betäubungsmitteln bemerkt. Nachdem der folgende Drogenvortest den Verdacht erhärtete, musste der 26-Jährige in einem Krankenhaus eine Blutprobe abgeben. Sollte die Auswertung der Probe den Verdacht bestätigen, kommen auf den Fahrer ein Fahrverbot sowie ein Bußgeld von mehreren hundert Euro zu.