Am Donnerstag, 21. Mai 2026, meldeten mehrere Bürgerinnen und Bürger aus dem Raum Preetz Anrufe von sogenannten „Falschen Polizeibeamten“. Die Polizei warnt vor diesen Betrugsversuchen.
Die Täter nutzen eine bekannte Masche: Sie rufen potenzielle Opfer an und geben sich als Polizeibeamte aus. Dann erzählen sie frei erfundene Geschichten, zum Beispiel von einem Einbruch in der Nachbarschaft und einer angeblich bei den Tätern gefundenen Namensliste mit dem Namen des Angerufenen. Im weiteren Gespräch fragen sie nach der persönlichen Wohnsituation und vorhandenen Wertgegenständen. Ziel ist es, die Angerufenen zur Herausgabe von Bargeld, Schmuck oder Gold zu bewegen.
Bei allen gemeldeten Fällen blieb es bei Versuchen. Die Angerufenen reagierten richtig – sie beendeten die Telefonate selbst und informierten die Polizei.
Die Polizei gibt wichtige Hinweise: Echte Polizeibeamte nehmen niemals Bargeld oder Wertgegenstände zur Sicherung oder Überprüfung entgegen. Die Betrüger gehen hochprofessionell vor und verwickeln ihre Opfer in lange Gespräche, oft mit verschiedenen Gesprächspartnern. Betroffene sollten sich nicht unter Druck setzen oder einschüchtern lassen, das Gespräch sofort beenden und selbst die 110 wählen.
Weitere Präventionshinweise gibt es unter www.polizei-beratung.de.