Private Drohne sorgt für Unterbrechung des Flugverkehrs in Düsseldorf

(Symbolbild)

Eine private Drohne hat am Düsseldorfer Flughafen zu einer Unterbrechung des Flugverkehrs geführt. Gegen 9:20 Uhr meldete der Tower des Flughafens der Polizei, dass eine Drohne in etwa sechs Kilometern Entfernung in rund 70 Metern Höhe gesichtet worden war. Obwohl das Fluggerät wenige Minuten später wieder landete, musste der Anflugverkehr für etwa zehn Minuten unterbrochen werden.

Polizistinnen und Polizisten fanden die Drohne kurz darauf und trafen den Piloten am Landeort an. Es handelte sich um einen 29-jährigen Deutschen, der erklärte, Aufnahmen von einem privaten Fest gemacht zu haben. Die Polizei leitete gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr ein. Der Staatsschutz wurde informiert, stellte aber keine staatsschutzrelevanten Anhaltspunkte fest.

Die Polizei weist darauf hin, dass auch bei der privaten Nutzung von Drohnen bestimmte Regeln zu beachten sind. Wer eine Drohne fliegen lässt, sollte sich vorab über die geltenden Vorschriften und örtlichen Flugbeschränkungen informieren. In bestimmten Bereichen, etwa in der Nähe von Flughäfen, gelten besondere Einschränkungen. In Kontrollzonen ist grundsätzlich eine Freigabe des zuständigen Towers erforderlich. Ob ein Flug zulässig ist, hängt vom konkreten Standort und den dort geltenden Regelungen ab.

Drohnen müssen in direkter Sichtweite gesteuert werden und dürfen in der offenen Betriebskategorie nicht über Menschenansammlungen geflogen werden. Auch zu einzelnen Personen sind die jeweiligen Sicherheitsabstände einzuhalten. In der offenen Betriebskategorie beträgt die maximal erlaubte Flughöhe 120 Meter über dem nächstgelegenen Punkt der Erdoberfläche.

Vor jedem Flug sollten die örtlichen Flugbeschränkungen über die Digitale Plattform Unbemannte Luftfahrt (dipul) geprüft werden. Weitere Informationen zu den geltenden Vorschriften gibt es unter www.dipul.de.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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