Pützchens Markt 2026: 750.000 Besucher, drei Messer gefunden

(Symbolbild)

Das Volksfest Pützchens Markt in Bonn endete am Abend mit einem Höhenfeuerwerk. Nach Schätzungen des Veranstalters besuchten rund 750.000 Menschen die 657. Ausgabe des Festes. Am letzten Veranstaltungstag herrschten gute Witterungsbedingungen, die Parkplätze waren stark ausgelastet, doch die Anschlussstelle Pützchen blieb den ganzen Tag über störungsfrei befahrbar. Aus polizeilicher Sicht verlief der Abschlusstag überwiegend ruhig.

Die Polizei zog eine positive Bilanz: „Die Markttage sind überwiegend friedlich und ruhig verlaufen“, sagte die Einsatzleiterin Erste Polizeihauptkommissarin Silke Gremmler. „Dabei haben die starke und deutlich sichtbare Präsenz, das frühzeitige und konsequente Einschreiten und die niederschwelligen Kontrollen dazu beigetragen, dass die 657. Ausgabe von Pützchens Markt ein friedliches und sicheres Volksfest war.“

Allerdings musste die Polizei auch gegen kirmestypische Streitigkeiten und Delikte einschreiten. Bei den Kontrollen auf dem Veranstaltungsgelände überprüften die Beamten an den fünf Markttagen insgesamt 904 Personen. Sie durchsuchten 191 Personen sowie 43 Taschen, Rucksäcke und andere Sachen. Dabei fanden sie drei Messer, einen Teleskopschlagstock und einen Totschläger. „Solche gefährliche Gegenstände gehören nicht auf ein Volksfest“, betonte Gremmler.

Die Polizei sprach gegen insgesamt 60 Personen Platzverweise aus. In drei Fällen mussten Personen in Gewahrsam genommen werden, weil sie entweder stark alkoholisiert waren oder einem zuvor ausgesprochenen Platzverweis nicht nachgekommen waren. Im gesamten Einsatzverlauf wurden 37 Ermittlungsverfahren eingeleitet, zumeist wegen Körperverletzungsdelikten. Die Zahl der Strafanzeigen kann sich noch verändern, wie die Polizei mitteilte.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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