Radfahrer lebensbedrohlich verletzt – Polizei sucht nach Identität des Seniors

(Symbolbild)

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Magdeburger Landstraße in Gardelegen wurde am Montag, etwa um 11:25 Uhr, ein Radfahrer lebensbedrohlich verletzt. Eine 21-jährige Frau war mit ihrem Ford aus Richtung der B71 unterwegs, als ein Senior vom Heideweg aus die Magdeburger Landstraße überqueren wollte. Die Fahrerin versuchte noch auszuweichen, doch das Fahrrad prallte gegen die rechte Fahrzeugseite des Ford. Der Mann stürzte auf die Fahrbahn und erlitt lebensbedrohliche Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn ins Krankenhaus. Am Fahrrad entstand Sachschaden im zweistelligen Bereich, der Ford blieb unbeschädigt.

Die Polizei konnte den Mann bislang nicht identifizieren. Sie beschreibt ihn als etwa 1,80 Meter groß mit weißem, kurzem, lockigem Haar und normaler Statur. Er trug einen Schlüsselbund mit einem Schlüssel um seinen Hals. Das Fahrrad ist ein blaues Mountainbike der Marke Green’s. Wer den Mann kennt oder Hinweise zu seiner Identität geben kann, soll sich im Polizeirevier Salzwedel (Tel.: 03901/848-0) melden.

Am selben Montag ereigneten sich in der Region weitere Verkehrsunfälle. Auf der Bundesstraße 188 zwischen Weteritz und Gardelegen fuhr gegen 8:50 Uhr ein 42-jähriger Mann im Opel auf einen VW auf, der hinter einem Baustellenwarnfahrzeug halten musste. Der Opel-Fahrer wurde leicht verletzt und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die 32-jährige VW-Fahrerin und ein Säugling, der sich im Auto befand, wurden zur medizinischen Untersuchung ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden lag im vierstelligen Bereich.

Auf der B71 bei Gardelegen passierte gegen 7:50 Uhr ein weiterer Unfall. Eine 18-jährige VW-Fahrerin bog nach links in Richtung Magdeburger Landstraße ab und übersah dabei eine entgegenkommende 33-jährige Skoda-Fahrerin. Beide Fahrerinnen wurden leicht verletzt und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden belief sich auf eine fünfstellige Summe.

In Winterfeld ereignete sich gegen 17:20 Uhr ein Unfall mit einer 14-jährigen Radfahrerin auf der B71. Nach eigenen Angaben wurde dem Mädchen plötzlich schwarz vor Augen, woraufhin sie mit ihrem Fahrrad zur Seite schwenkte. Eine dahinterfahrende 53-jährige Opel-Fahrerin stieß mit dem Fahrrad zusammen. Die 14-Jährige wurde auf die Motorhaube und über die Windschutzscheibe geschleudert. Sie wurde nach ersten Erkenntnissen leicht verletzt und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden war dreistellig.

Die Polizei führte am Montag auch Geschwindigkeitskontrollen durch. In Rohrberg wurden zwischen 7:30 und 8:30 Uhr insgesamt 36 Fahrzeuge überprüft. Ein Opel-Fahrer fuhr mit 77 km/h bei erlaubten 50 km/h und muss mit einem Bußgeld sowie einem Punkt im Flensburger Fahreignungsregister rechnen. Die übrigen kontrollierten Fahrzeuge hielten sich an die Geschwindigkeitsvorgabe.

In Kunrau führte die Polizei zwischen 10:00 und 12:00 Uhr eine zweistündige Geschwindigkeitskontrolle durch. Insgesamt passierten 42 Fahrzeuge die Messstelle. Fünf Fahrzeuge waren zu schnell unterwegs. Bei den Lastwagen betrug die höchste gemessene Geschwindigkeit 55 km/h, der schnellste Pkw fuhr mit 66 km/h. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit betrug 50 km/h für Pkw und 30 km/h für Lkw.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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