Radlader beschädigt, Betrüger kassieren ab: Polizeibericht aus Wittenberg und Coswig

(Symbolbild)

In der vergangenen Woche beschäftigte sich die Polizei in Wittenberg und Coswig mit mehreren Straftaten und Verkehrsverstößen. Im Mittelpunkt standen eine Sachbeschädigung an einer Baumaschine, ein Betrugfall beim Online-Shopping und mehrere Verkehrsunfälle.

Radlader auf Baustelle beschädigt

Zwischen dem 27. August, 17:30 Uhr, und dem 31. August, 06:50 Uhr, beschädigten Täter in Coswig an der Industriestraße einen abgestellten Radlader. Mit einem unbekannten Werkzeug zerstörten sie die Verglasung und ein Schloss des Baufahrzeugs. Nach erstem Augenschein wurde nichts gestohlen. Die genaue Schadenshöhe konnte noch nicht beziffert werden. Die Ermittler suchen nach Zeugen.

72-Jährige beim Online-Kauf um 500 Euro betrogen

Eine 72-jährige Coswigerin bestellte im Internet zwei Fahrräder und überwies sofort über 500 Euro. Der angebliche Verkäufer schickte noch eine E-Mail mit Details zum Versand, aber keine Zahlungsbestätigung. Danach brach der Kontakt ab. Das Geldinstitut der Frau riet zur Anzeige – es handelt sich offenbar um einen sogenannten Fake-Shop (einen betrügerischen Internetladen). Die Kriminalpolizei ermittelt nun.

Unfall an der Zeppelinstraße – keine Verletzten

Am 30. August, etwa um 12:10 Uhr, bog ein Opel-Fahrer in Wittenberg von der Zeppelinstraße nach rechts in die Berliner Straße ab. Er übersah dabei einen von links kommenden Radfahrer. Trotz Vollbremsung kam es zum Unfall – verletzt wurde aber niemand, Sachschaden entstand auch keiner. Die Polizei half beim Austausch der Personalien.

Motorradfahrer bei Unfall leicht verletzt

Am 30. August, gegen 18:10 Uhr, ereignete sich an der Friedrichstraße in Wittenberg ein Unfall zwischen einem Pkw und einem Motorrad. Der Motorradfahrer wurde leicht verletzt. Nach den Ermittlungen fuhr eine 61-jährige Skoda-Fahrerin in Richtung Labetz/Hüfnerstraße. Sie passierte einen parkenden Wagen am rechten Fahrbahnrand, signalisierte mit dem Blinker, dass sie nach links in ein Grundstück abbiegen wollte, ordnete sich dann aber wieder rechts ein. Der 50-jährige Motorradfahrer hinter ihr begann daraufhin sein Überholmanöver. In diesem Moment bog die Skoda-Fahrerin doch nach links ab – es kam zur Kollision. Der Pkw prallte gegen einen Zaun, das Motorrad landete auf dem Gehweg.

E-Bike-Fahrer unter Drogeneinfluss gestoppt

Am 31. August, gegen 01:00 Uhr, kontrollierten Polizisten in Coswig an der Roßlauer Straße einen E-Bike-Fahrer. Der 44-Jährige war den Beamten aufgefallen, weil er sein Rad beschleunigte, ohne die Pedale zu treten. Die Kontrolle zeigte: Das Gefährt wurde durch einen Gasdrehgriff beschleunigt – es ist daher versicherungspflichtig und erfordert eine Fahrerlaubnis. Ein Vortest deutete darauf hin, dass der Mann vor der Fahrt Amphetamin oder Methamphetamin konsumiert hatte. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe zur genauen Messung. Die Weiterfahrt wurde untersagt, das E-Bike wurde sichergestellt. Die Polizei ermittelt wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Fahren unter Drogeneinfluss.

Glücklicher Zufall: Verlorenes Kennzeichen gefunden

Am 30. August meldete sich ein Anwohner aus Brandenburg bei der Polizei Wittenberg und teilte mit, ein Kennzeichen aus dem Zulassungsbezirk Wittenberg gefunden zu haben. Während der Klärung der Übergabe erschien der Fahrzeughalter im Revier, um den Verlust eben dieses Kennzeichens anzuzeigen. Finder und Besitzer einigten sich darauf, die Kennzeichentafel untereinander auszutauschen.

Zwei Betrunkene in Imbiss zu Hause untergebracht

In den Abendstunden des 30. August wurden der Polizei zwei Männer gemeldet, die in einem Jessener Imbiss für Unruhe sorgten. Bei Ankunft der Beamten lagen beide auf dem Boden – sie hatten so viel Alkohol konsumiert, dass sie nicht selbstständig aufstehen und stehen bleiben konnten. Auch sprechen konnten sie kaum noch. Der Rettungsdienst stellte fest, dass kein medizinischer Notfall vorlag. Die beiden Männer wurden in ihre Wohnung gebracht und ihrer Obhut übergeben.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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