Randalier in Gewahrsam, Unfallflüchtige und Betrüger im Bodenseekreis

(Symbolbild)

In der vergangenen Woche beschäftigte sich die Polizei im Bodenseekreis mit mehreren Fällen von Gewalt, Verkehrsdelikten und Betrügereien.

Friedrichshafen: Mann nach Randale in Gewahrsam

Weil ein 38-Jähriger in einer Gaststätte in der Meistershofener Straße randaliert und Gäste belästigt hat, rückte die Polizei am Donnerstagabend gegen 23.30 Uhr aus. Der erkennbar alkoholisierte Mann hatte das Spiel von Gästen gestört, ignorierte ein Lokalverbot und forderte Personen aggressiv heraus. Auch gegenüber den Polizisten zeigte sich der Mann uneinsichtig. Die Beamten legten ihm Handschellen an und brachten ihn zur Verhinderung weiterer Störungen für den Rest der Nacht in die Gewahrsamszelle des Polizeireviers. Auf ihn kommt nun auch die Rechnung für die unfreiwillige Übernachtung zu.

Friedrichshafen: Ausweichmanöver endet mit Unfallsflucht

Ein Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden ereignete sich am Donnerstagvormittag im Fallenbrunnen. Ein 56-jähriger Pickup-Fahrer kam gegen 10 Uhr einem kleineren weißen Pkw entgegen, der zur Hälfte auf seinem Fahrstreifen fuhr. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wich der 56-Jährige nach rechts aus und prallte gegen eine Mauer. An seinem Toyota entstand ein Schaden von rund 50.000 Euro; der Wagen musste abgeschleppt werden. Der Fahrer des weißen Pkw setzte seine Fahrt fort, ohne anzuhalten. Die Polizei Friedrichshafen ermittelt wegen Unfallflucht und bittet unter Telefon 07541/701-0 um Hinweise von Zeugen.

Meckenbeuren: Betrüger geben sich als Service-Mitarbeiter aus

Eine 20-jährige Frau aus Meckenbeuren ist am Mittwoch auf falsche Servicemitarbeiter eines Online-Bezahldienstes hereingefallen. Die Anrufer täuschten angebliche Unregelmäßigkeiten vor und veranlassten die Frau zur Installation einer Software zur Bildschirmübertragung sowie einer Krypto-App (eine digitale Geldbörse für Kryptowährungen). Über diese tätigte die 20-Jährige Zahlungen in Höhe von knapp 3.000 Euro. Da der tatsächliche Bezahldienst den Betrug jedoch rechtzeitig erkannte und die Geldtransfers stornierte, entstand kein Schaden. Die Polizei warnt vor dieser Masche: Seriöse Unternehmen fordern Kunden niemals telefonisch auf, Fernwartungs-Apps zu installieren und dabei Überweisungen zu tätigen.

Immenstaad: Senioren auf E-Tandem verletzt

Ein 72-jähriger E-Tandem-Fahrer und seine 73-jährige Mitfahrerin haben sich am Donnerstagmittag in der Friedrichshafener Straße leicht verletzt. Ein 57-jähriger Autofahrer wollte gegen 12 Uhr nach rechts in die Happenweiler Straße abbiegen und übersah dabei das parallel auf dem Radfahrstreifen fahrende Zweirad. Um einen Zusammenstoß mit dem bremsenden Auto zu vermeiden, wich der 72-jährige Tandem-Lenker nach rechts aus. Dabei geriet das Fahrzeug ins Schlingern, woraufhin die beiden Senioren stürzten. Der 72-Jährige und seine 73-jährige Mitfahrerin wurden vom Rettungsdienst zur ambulanten Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.

Meckenbeuren: Anlagebetrug über soziale Medien

Auf ein dubioses Job- und Anlageangebot in den sozialen Medien ist eine 40-jährige Frau aus Meckenbeuren hereingefallen. Über Messenger-Dienste stellten Unbekannte der Frau zunächst Geld für einfache Online-Tätigkeiten in Aussicht und verleiteten sie schließlich zu vermeintlichen Kryptowährungs-Investitionen. Die 40-Jährige überwies daraufhin mehrere tausend Euro. Als Auszahlungen der Gewinnversprechen ausblieben, erstattete sie Anzeige. Die Polizei warnt vor Angeboten in sozialen Netzwerken, die schnelle Gewinne bei geringem Aufwand versprechen.

Uhldingen-Mühlhofen: Bedrohung und Fahren unter Alkoholeinfluss

Wegen Bedrohung und Trunkenheit im Verkehr ermittelt die Polizei gegen einen 62-jährigen Mann. Nach einem Streit vor einer Bar in der Aachstraße soll der Mann am späten Donnerstagabend einen 24-Jährigen zuerst mit einem Aschenbecher und kurz darauf mit einem Teppichmesser bedroht haben. Anschließend setzte sich der 62-Jährige in seinen Pkw und verfolgte den Jüngeren ein Stück weit. Polizisten trafen den Tatverdächtigen wenig später in der Bar an. Da er mutmaßlich unter Alkoholeinfluss gefahren sein soll, musste er die Beamten zu Blutentnahmen in ein Krankenhaus begleiten. Zeugenhinweise zu der Auseinandersetzung nimmt das Polizeirevier Überlingen unter Telefon 07551/804-0 entgegen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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