Wegen eines randalierenden Passagiers musste ein Airbus A321 am Mittwochabend am Stuttgarter Flughafen außerplanmäßig zwischenlanden. Der Pilot des Flugzeugs von Paris nach Sofia meldete gegen 20.30 Uhr, dass ein Mann an Bord randaliere. Die Maschine landete sicher um 20.50 Uhr.
Vier Polizeibeamte stiegen über eine Feuerwehrtreppe in das Luftfahrzeug ein und nahmen den 19-Jährigen fest. Der junge Mann wehrte sich heftig gegen die Polizisten, die unmittelbaren Zwang anwenden mussten. Die Flugzeugcrew hatte zuvor während des Fluges mit Hilfe einiger Passagiere dem Störer eine Einwegschließe angelegt.
Der 19-Jährige mit bulgarischer Staatsangehörigkeit stand unter erheblicher alkoholischer Beeinflussung. Ein Alkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von deutlich über 1,5 Promille. Die Polizei ließ ihm Blut entnehmen. Der Mann musste die Nacht auf einer Polizeistation verbringen. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart erhob eine Sicherheitsleistung von 500 Euro.
Zwei Begleiter des 19-Jährigen, die sich während des Fluges lautstark aufführten, wurden vom Piloten vom Weiterflug ausgeschlossen. Sie kamen am Mittwochabend auf freien Fuß.
Nach dem Einsatz der Polizei applaudierten die Passagiere. Bei dem aggressiven Verhalten wurden nach ersten Erkenntnissen keine Fluggäste verletzt. Der 19-Jährige zog sich bei seiner Festnahme leichte Verletzungen zu.
An Bord waren 227 Passagiere und sieben Crewmitglieder. Die Maschine konnte kurz nach 23 Uhr nach Sofia weiterfliegen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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