Raserei in den Todesfelder Kurven: Polizei stoppt dutzende Raser – 26-Jähriger fährt 127 statt 60 km/h

(Symbolbild)

Auf der Kreisstraße 109 zwischen Todesfelde und Stuvenborn haben Polizisten am Sonntag, 6. September 2026, erneut Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Die sogenannten Todesfelder Kurven gelten in einzelnen Abschnitten als Unfallhäufungsstelle. In diesem Jahr ereigneten sich dort bereits mehrere Verkehrsunfälle mit Motorradfahrern.

Neun Polizistinnen und Polizisten der Stationen Leezen, Garbek und des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Bad Segeberg kontrollierten zwischen 10 Uhr und 18 Uhr Motorradfahrer und Autofahrer in beide Fahrtrichtungen. Die Messstelle befand sich auf Höhe Brook.

Bei einer dreistelligen Anzahl von Fahrzeugen, die den Bereich durchfuhren, waren elf Motorradfahrer und 13 Autofahrer zu schnell unterwegs. Das stärkste Vergehen: Ein 26-jähriger Mann aus Seth raste mit seinem Motorrad mit 127 km/h durch die Zone, in der nur 60 km/h erlaubt sind – doppelt so schnell wie vorgeschrieben. Zwei weitere Motorradfahrer fuhren mit 120 km/h beziehungsweise 103 km/h. Alle drei Männer müssen mit Bußgeldern, Eintragungen in das Flensburger Verkehrsregister und Fahrverboten rechnen.

Beim Großteil der restlichen Verstöße lag die Geschwindigkeit bei durchschnittlich 85 km/h – auch hier erwarten die Fahrer Verwarngelder oder Bußgeldverfahren. Zusätzlich zu den Geschwindigkeitsverstößen stellten die Polizisten Mängel an Fahrzeugen fest oder es fehlten erforderliche Papiere. In diesen Fällen wurden Verwarngelder ausgesprochen oder Kontrollberichte angefertigt. Die betroffenen Fahrer haben zehn Tage Zeit, die Mängel zu beheben oder die notwendigen Unterlagen vorzulegen.

Obwohl an diesem Sonntag aufgrund verschiedener Veranstaltungen im Umfeld weniger Fahrzeuge unterwegs waren als an sommerlichen Tagen, zeigen die Kontrollgebnisse ein klares Bild: Zu viele Fahrer ignorieren die Geschwindigkeitsbegrenzung. Die Kontrolle stieß bei Anwohnern und Zweiradfahrern auf große Zustimmung. Deshalb wird die Polizei die Kontrollen in unregelmäßigen Abständen fortsetzen. Ähnliche Aktionen hatte es bereits zu Pfingsten gegeben.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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