Rastatt: Jugendgruppe beschädigt Sporthalle – Polizei sucht Zeugen

(Symbolbild)

Eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen hat am Mittwochabend im Stadtgebiet von Rastatt für mehrere Polizeieinsätze gesorgt. Die etwa 10 bis 14 Jahre alten Personen waren mit Fahrrädern und E-Scootern unterwegs und hielten sich lautstark vor dem örtlichen Polizeirevier auf; einzelne trugen Sturmhauben.

Kurze Zeit später wurde die Gruppe in der Nähe eines Gymnasiums in der Lyzeumstraße auffällig. Laut Zeugen zündeten sie dort Böller an. Im weiteren Verlauf des Abends kam es an der Sporthalle einer Realschule in der Ludwigstraße zu einer Sachbeschädigung. Ein Zeuge beobachtete gegen 18:30 Uhr, wie Jugendliche gegen die Glastür traten. Eine Glasscheibe wurde dabei zerbrochen; ersten Erkenntnissen nach wurde sie mit einem Stein eingeworfen.

Die Polizei hat seit dem Mittwoch ermittelt. Beamten des örtlichen Polizeireviers erlangten Erkenntnisse, dass sich möglicherweise dieselbe Gruppierung oder zumindest Teile davon am Samstagabend auf dem Parkplatz eines Supermarkts im Josef-von-Eichendorff-Weg treffen würde. Aufgrund dessen überprüften die Beamten den Bereich mit mehreren Streifenbesatzungen. Tatsächlich wurden gegen 17:30 Uhr rund 15 Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren mit E-Scootern und Fahrrädern angetroffen und kontrolliert. Bei diesen Kontrollen erhielten die Ermittler Hinweise zu einem möglichen Tatverdächtigen der Sachbeschädigung an der Sporthalle. Zur Klärung seiner Identität sind noch weitere Ermittlungen notwendig. Auch wird noch überprüft, ob es sich bei den am Samstag angetroffenen Personen um dieselben handelt wie am Mittwochabend.

Zwei der Jugendlichen vom Mittwoch sollen blonde Haare gehabt haben; einer trug einen pinkfarbenen Kapuzenpullover. Die übrigen Gruppenmitglieder waren überwiegend dunkel gekleidet. Die Polizei Rastatt bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu verdächtigen Personen geben können, sich unter der Telefonnummer 07222 761-0 zu melden.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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