Ein Fahrer eines Fahrdienstvermittlers ist in Düsseldorf überfallen und mit einem Messer bedroht worden. Zwei unbekannte Männer zwangen ihn, Bargeld herauszugeben, und flüchteten anschließend.
Nach Angaben der Polizei wurde der Fahrer eines schwarzen Toyotas über eine Fahrvermittlung zu einem Hotel an der Münsterstraße gerufen. Gegen 22:50 Uhr stiegen dort zwei unbekannte Fahrgäste auf der Rückbank ein. Die Route sollte über die Ostendorfstraße in Düsseldorf zum Flughafen Köln-Bonn führen.
An der Ostendorfstraße stoppte der Fahrer das Auto. In diesem Moment zückte einer der Männer plötzlich ein Messer, hielt es dem Fahrer von hinten an den Hals und forderte ihn auf, Bargeld zu geben. Der Fahrer kam der Forderung nach. Daraufhin flüchteten die beiden Männer in Richtung des Innenhofs eines Mehrfamilienhauses in der Heinrichstraße.
Die Polizei fahndete umgehend nach den Tätern, blieb jedoch bislang erfolglos.
Der erste Mann wird beschrieben als etwa 1,70 Meter groß und leicht übergewichtig. Er trug einen schwarzen Anzug und einen Ziegenbart. Zudem hatte er eine Reisetasche bei sich.
Der zweite Mann ist etwa 1,80 Meter groß mit schlanker Statur. Er trug ein gelbes T-Shirt und eine dunkle Hose.
Die Polizei Düsseldorf bittet Zeugen, die den Raub beobachtet haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, sich zu melden.
Raubdelikte in Düsseldorf: der Vergleich mit Land und Bund
In Düsseldorf zählte die Polizei 2025 905 Raubdelikte, das sind 146 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unsere Stadt deutlich schlechter als im restlichen Bundesland, wo 61 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 48.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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