Raub in Hamm-Mitte: Tatverdächtiger nach Messerangriff schnell gefasst

(Symbolbild)

In Hamm-Mitte hat die Polizei nach einem Raub in der Betäubungsmittelszene schnell Erfolg gehabt. Ein 47-Jähriger griff seinen Nachbarn mit einem Messer an und flüchtete — Polizeibeamte nahmen ihn kurz darauf fest. Bei demselben Einsatz vollstreckten die Beamten zudem zwei weitere Haftbefehle.

Alles begann am Donnerstag, 26. Februar, gegen 20 Uhr. Ein 47-jähriger Mann ging zur Polizeiwache Mitte und erstattete Strafanzeige gegen seinen Nachbarn aus dem gleichen Mehrfamilienhaus. Der 48-Jährige habe ihm Bargeld im dreistelligen Bereich und seine Kreditkarte gestohlen, sagte der Mann den Beamten.

In der folgenden Nacht verschärfte sich der Konflikt. Am frühen Freitagmorgen, 27. Februar, gegen 3.15 Uhr, klopfte der 47-Jährige bei seinem Nachbarn an — und hielt dabei ein Messer in der Hand. Der 48-Jährige gab dem Angreifer zunächst die gestohlene Kreditkarte heraus. Daraufhin verletzte ihn der 47-Jährige mit oberflächlichen Schnitten im Bauchbereich. Anschließend entwendete er erneut Bargeld im dreistelligen Bereich aus der Wohnung und verließ den Tatort.

Der verletzte 48-Jährige wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Nach ambulanter Behandlung konnte er das Krankenhaus wieder verlassen. Nach Angaben der Polizei bestand zu keinem Zeitpunkt Lebensgefahr.

Die Polizei leitete sofort Fahndungsmaßnahmen ein. Beamte trafen den Flüchtigen an und nahmen ihn vorläufig fest. Er kam ins Polizeigewahrsam, die Kriminalpolizei übernahm die weiteren Ermittlungen.

Bei den Fahndungsmaßnahmen stellten Polizistinnen und Polizisten auch zwei weitere Personen fest, gegen die Haftbefehle vorlagen. Eine 52-jährige Frau wurde wegen eines Vollstreckungshaftbefehls der Staatsanwaltschaft Dortmund gesucht. Ein 44-jähriger Mann war mit einem Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Münster ausgeschrieben. Auch sie wurden ins Polizeigewahrsam gebracht.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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