Raub in Wegberg-Klinkum: Polizei fahndet nach zwei Männern

(Symbolbild)

In Wegberg-Klinkum hat die Polizei nach einem Raub in einem Wohnhaus die Fahndung nach zwei Männern aufgenommen. Die beiden sollen am Freitagmorgen, 2. Oktober, unter dem Vorwand, Spenden sammeln zu wollen, in das Haus an der Gottfried-Plaum-Straße eingedrungen sein und Schmuck gestohlen haben.

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand klingelte ein Mann gegen 10.30 Uhr an der Haustür und gab vor, für wohltätige Zwecke Geldspenden zu sammeln. Der Bewohner forderte ihn auf zu gehen und begleitete ihn nach draußen. Daraufhin verschaffte sich der Mann unbemerkt durch eine rückwärtige Terrassentür erneut Zugang zum Haus und ging ins Obergeschoss, wo er Schmuck stahl.

Als der Täter das Haus verlassen wollte, traf er erneut auf den Bewohner. Dieser versuchte, den Mann festzuhalten, worauf es zu einer Rangelei kam. Der Bewohner erlitt dabei leichte Verletzungen. Der Täter gelang die Flucht in einem VW Golf mit Kennzeichen aus Birkenfeld (BIR-), in dem sein Komplize wartete.

Der Mann im Haus ist etwa 180 Zentimeter groß und etwa 25 bis 30 Jahre alt. Er war dunkel gekleidet, hat schwarze Haare und einen kurzen schwarzen Vollbart.

Ermittlungen laufen — Zeugen gesucht

Das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Heinsberg ermittelt und sucht Zeugen. Wer Angaben zur Tat, zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02452/920-0 oder per E-Mail an poststelle.heinsberg@polizei.nrw.de zu wenden. Besonders wertvoll sind Video- oder Bildaufnahmen von Wohnhauskameras. Auch Hinweise, ob eine Person in der Gegend vorgegeben hat, Spenden zu sammeln, oder ob der verdächtige VW Golf aufgefallen ist, sind für die Ermittlungen wichtig.


Die Entwicklung im Landkreis Heinsberg

2024 zählte die Polizei im Landkreis Heinsberg 61 Raubdelikte, 2025 waren es 100 — 63,9 Prozent mehr. Bundesweit ist die Zahl im selben Zeitraum um 7,2 Prozent gesunken.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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