Eine 62-Jährige aus Reichshof ist am Samstag, 26. September, Opfer eines Telefonbetrugs geworden. Ein Mann rief sie an und gab sich als Mitarbeiter der Sicherheitsabteilung ihrer Bank aus. Er behauptete, auf ihrem Konto seien ungewöhnliche Kontobewegungen ins Ausland festgestellt worden.
Um diese Transaktionen zu stoppen, teilte der Anrufer der 62-Jährigen zwei TAN-Nummern mit. Die Frau glaubte, damit die verdächtigen Kontobewegungen zurückzuholen. Nach dem Gespräch kamen ihr Zweifel, doch erst am Montag erreichte sie jemanden bei ihrer Bank. Da war der Schaden bereits entstanden: Die Betrüger hatten einen hohen fünfstelligen Betrag erbeutet.
Tipps der Polizei zum Schutz vor Telefonbetrug:
Die Polizei des Oberbergischen Kreises warnt vor dieser Masche und gibt folgende Empfehlungen: Die angezeigte Telefonnummer kann manipuliert sein. Beenden Sie das Gespräch und rufen Sie stattdessen selbst bei Ihrer Bank an – nutzen Sie aber nicht die Rückruftaste. Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen und prüfen Sie verdächtige Angaben durch direkte Kontaktaufnahme mit Ihrer Bank. Geben Sie niemals TAN-Nummern, PIN oder Kreditkartennummern weiter. Ein echter Bankmitarbeiter wird Sie niemals danach fragen oder Sie auffordern, Transaktionen zu autorisieren. Übergeben Sie auch niemals Bargeld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen. Bei Zweifeln wählen Sie die 110.
Betrugsfälle im Oberbergischen Kreis: der Vergleich mit Land und Bund
Im Oberbergischen Kreis zählte die Polizei 2025 1.275 Betrugsfälle, das sind 465 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unser Kreis deutlich besser als im restlichen Bundesland, wo 946 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 770.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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