Reichshof: Seniorin nach Besuch von falschen Spendensammlern bestohlen

(Symbolbild)

In Reichshof-Nosbach haben zwei Männer eine 80-Jährige bestohlen. Am Montagvormittag, etwa um 11 Uhr, klingelte ein Mann an ihrer Haustür und gab sich als Spendensammler aus. Er folgte der Seniorin in die Küche und sprach mit ihr kurz über eine Spendenaktion, bevor er das Haus wieder verließ.

Wenig später machte die 80-Jährige einen Besuch außer Haus. Etwa 20 Minuten nach ihrer Rückkehr begegnete sie auf der Treppe zum Obergeschoss einem zweiten unbekannten Mann. Sie forderte ihn sofort auf, das Haus zu verlassen. Der Mann kam der Aufforderung sogleich nach.

Kurz danach bemerkte die Seniorin, dass ihr Schlafzimmer durchwühlt worden war. Aus einer Schublade fehlten zwei Sparbücher.

Den vermeintlichen Spendensammler beschrieb die 80-Jährige als etwa 1,85 Meter groß, 30 bis 35 Jahre alt und von kräftiger Statur. Er hatte kurze dunkle Haare und sprach gebrochen Deutsch. Nach ihrer Aussage hatte er ein südeuropäisches Erscheinungsbild.

Der zweite Mann wird als etwa 25 Jahre alt, rund 1,75 Meter groß und von schlanker Statur beschrieben. Auch er trug kurze dunkle Haare und hatte ein südeuropäisches Erscheinungsbild.

Die Polizei prüft, ob die beiden Männer zusammenhängen. Sie sucht Zeugen, die am Montagvormittag verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich Nosbach beobachtet haben.

So schützen Sie sich vor Eindringlingen

Öffnen Sie Ihre Wohnungstür nicht für Fremde, auch wenn der Grund vermeintlich positiv wirkt – wie eine Spendensammlung. Wenn ein Unbekannter in Ihrer Siedlung unterwegs ist, von Tür zu Tür geht, um Unterschriften zu sammeln, oder um Einlass bietet, wählen Sie sofort den Notruf 110. Nennen Sie die Adresse und eine möglichst genaue Personenbeschreibung. Die Polizei versucht dann, die Person zu finden und zu überprüfen – auf diese Weise lassen sich Tatverdächtige möglicherweise identifizieren.

Die Kriminalpolizei Waldbröl nimmt Hinweise entgegen unter der Telefonnummer 02261 8199-0 oder per E-Mail an poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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