Die Polizeidirektion Rheingau-Taunus hat ihr Kontingent an Schutzpersonen vor Ort erheblich aufgestockt. Ab sofort sind drei neue Schutzfrauen in Bad Schwalbach, Eltville und Rüdesheim im Einsatz.
Mit Kriminalhauptkommissarin Petra Schmidtmann sowie den beiden Polizeioberkommissarinnen Nicole Fischer und Anja Krell etabliert die Polizei im Rheingau-Taunus-Kreis gleich drei neue Ansprechpersonen. Die 55-jährige Petra Schmidtmann wird im Zuständigkeitsbereich der Polizeistation Eltville eingesetzt. Sie war über viele Jahre im Ermittlungsbereich der Dienststelle tätig und kennt das Gebiet in- und auswendig.
Die 33-jährige Nicole Fischer wird in Bad Schwalbach ihren Dienst antreten. Sie pflegte bisher eine enge Verbindung zum Rheingau-Taunus-Kreis und war dort die letzten fünf Jahre in unterschiedlichen Funktionen tätig. Die 52 Jahre alte Anja Krell war bereits die letzten Jahre in ihrem jetzigen Zuständigkeitsgebiet in der Weinstadt Rüdesheim dienstlich unterwegs.
Alle drei werden künftig in und rund um Bad Schwalbach, Eltville sowie Rüdesheim als Kontaktpersonen fungieren und sich um die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger kümmern. Das Ziel ist es durch tägliche Begegnungen auf der Straße, die Vernetzung zu örtlichen Vereinen und Institutionen sowie die Teilnahme an lokalen Veranstaltungen als Bindeglied zwischen Gesellschaft und Polizei zu fungieren.
Die drei ergänzen Polizeihauptkommissar Fabian Boll, der seit 2025 Schutzmann vor Ort im Idsteiner Land ist. Der stellvertretende Leiter der Polizeidirektion Rheingau-Taunus, Dirk Sauerwein, zeigte sich sichtlich erfreut über die Verstärkungen: „Mit der Verstärkung der drei neuen Schutzfrauen im Rheingau-Taunus-Kreis setzt die Polizei ein starkes Zeichen für mehr Sicherheit und Vertrauen in der Region. Diese künftig noch engere Verzahnung zwischen den Behörden und der Bevölkerung ist ein wichtiger Schritt, um gezielt auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger einzugehen und eine noch stärkere präventive Komponente vor Ort zu gewährleisten.“
Die Schutzfrauen und Schutzmänner vor Ort sind ein wesentlicher Baustein des vom Hessischen Innenministerium initiierten KOMPASS-Projektes. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, den Kommunen und den lokalen Sicherheitspartnern sollen passgenaue Lösungen für die Probleme vor Ort erarbeitet und entsprechende Sicherheitsarchitekturen individuell weiterentwickelt werden. Durch die täglichen Begegnungen auf der Straße, die Vernetzung zu örtlichen Vereinen und Institutionen sowie die Teilnahme an lokalen Veranstaltungen gehören die Schutzfrauen und Schutzmänner vor Ort zum Ortsbild der Kommunen. In ihrer Funktion sind sie in vielen Bereichen der Prävention tätig oder vermitteln spezielle Hilfsangebote.